
Der MSV Duisburg hat am Sonntagabend die passende Antwort auf die eine Woche zuvor erlittene 0:1-Niederlage beim SSV Ulm gegeben und das Verfolgerduell gegen den SC Verl mit 4:2 gewonnen. Die Zebras glänzten gegen die spielstarken Ostwestfalen, die über deutlich mehr Ballbesitz verfügten, mit einer enormen Effizienz und schoben sich damit an Verl vorbei auf den zweiten Tabellenplatz.
„In den ersten sechs Spielen, die wir alle gewonnen haben, waren wir brutal effektiv – und heute war es noch extremer“, fühlte sich Trainer Dietmar Hirsch an den furiosen Saisonstart erinnert, mit dem der MSV die Grundlage dafür gelegt hat, als Drittliga-Rückkehrer direkt um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitspielen zu können.
Zumindest der perfekte Start ins Spiel mit der Führung durch Lex Tyger Lobinger bereits in der zweiten Minute war indes kein Zufall, wie Patrick Sussek verriet: „Dass wir es in den ersten Minuten wild gestalten, war unser Plan“, so der Offensivmann, der seinen 26. Geburtstag mit dem Treffer zum 4:1 sowie dem Assist zum 3:1 erneut durch Lobinger krönte.
Lobingers winterliche Verpflichtung von Viktoria Köln lässt sich nach vier Toren in seinen ersten vier Spielen bereits als Glücksgriff einstufen, der ein wesentlicher Faktor auf dem Weg zum Aufstieg werden könnte. Mit Aljaz Casar, der von Dynamo Dresden kam, ist ein weiterer Winterzugang im zentralen Mittelfeld längst ebenfalls gesetzt. Und der kurz vor Transferschluss ebenfalls aus Dresden ausgeliehene Dominik Kother hat in der Vergangenheit seine Qualitäten in der 3. Liga hinreichend bewiesen, könnte auf den offensiven Außenbahnen folglich auch noch richtig wichtig werden.
Schon am kommenden Samstag beim SV Wehen Wiesbaden, der mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen nach der Winterpause Lunte gerochen hat und mit einem Sieg gegen den MSV endgültig im Aufstiegsrennen dabei wäre, könnte Kother erstmals ein Kandidat für die Startelf werden. Vor allem allerdings deshalb, weil bei einem anderen Akteur das Verletzungspech erneut zugeschlagen hat.
Dennis Borkowski, der wegen einer Sehnenreizung von Ende August bis zur Winterpause aussetzen musste, wurde über drei Einwechslungen an den ersten drei Spieltagen im neuen Jahr wieder herangeführt und durfte gegen Verl erstmals seit dem dritten Spieltag von Beginn an ran. Und das sehr überzeugend, erzielte der 24-Jährige doch in der 35. Minute die erneute Duisburger Führung zum 2:1 und war hängend hinter Lobinger aufgeboten auch darüber hinaus ein belebendes Element für die Offensive
Noch vor der Halbzeit allerdings verletzte sich Borkowski ohne gegnerische Einwirkung und musste gegen Niklas Jessen ausgewechselt werden. Und nachdem Coach Hirsch schon nach Schlusspfiff keine gute Vorahnung hatte, musste der MSV nach eingehenden Untersuchungen am Montag eine Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung vermelden, die Borkowski mindestens wochenlang außer Gefecht setzen wird.
Auf eine Prognose zur Rückkehr Borkowskis verzichtete der MSV und teilte mit, dass der Zeitpunkt des Comebacks vom individuellen Heilungsverlauf abhänge. Durchaus möglich allerdings, dass der Offensivmann erst im absoluten Endspurt wieder eingreifen kann.







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