
Rot-Weiss Essen ist im Jahr 2026 zwar noch immer ungeschlagen, mit sechs Punkten aus den ersten vier Spielen der Rückrunde aber dennoch nicht ganz optimal aus der Winterpause gekommen. Drei Unentschieden in vier Partien sind letztlich zu viele, um es ganz nach oben zu schaffen, weshalb nach 23 Spieltagen auch „nur“ Platz fünf zu Buche steht.
Lediglich zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und auch nur drei Zähler Abstand zu Rang zwei lassen die Hoffnungen an der Hafenstraße vom Sprung in die 2. Bundesliga aber nach wie vor sprießen. Weiter befeuert werden sollen diese nach Möglichkeit am Samstag (Anstoß: 16.30 Uhr) im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg, in dessen Vorfeld Trainer Uwe Koschinat indes gewisse Personalsorgen plagen.
Jaka Cuber Potocnik war nach auskurierter Muskelverletzung am Montag im Testspiel gegen Heracles Almelo (1:2) immerhin 30 Minuten im Einsatz und ist auch gegen Regensburg als Joker wieder eine Alternative. Anders als Stammkeeper Jakob Golz, der nach seiner Knieverletzung weiter am Comeback arbeitet, sowie die gelbgesperrten Michael Schultz und Kaito Mizuta.
Zudem steht ein dickes Fragezeichen hinter Klaus Gjasula, den eine Reizung im Sprunggelenk plagt. Am Mittwoch konnte der 35-Jährige, der schon das 3:3 am vergangenen Sonntag bei Alemannia Aachen verpasst hatte, noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Steigt der Routinier, der auch in seiner Eigenschaft als Führungsspieler auf dem Platz wichtig wäre, nicht am heutigen Donnerstag wieder ein, dürfte es schon sehr eng werden.
Gar nicht mehr für RWE auflaufen wird Ahmet Arslan, der seinen eigentlich noch bis zum Ende der Saison laufenden Vertrag an der Hafenstraße aufgelöst hat und seine Karriere beim Sydney FC in Australien fortsetzen wird. Der 31 Jahre alte Deutsch-Türke hatte im Verlauf der Saison deutlich an Stellenwert verloren und bei Trainer Koschinat keine guten Karten mehr, aber dennoch wird der Abgang Arslans im Umfeld sehr kritisch gesehen. Viele Fans hätten sich den Verbleib des offensiven Mittelfeldspielers gewünscht und laut der WAZ sollen auch Führungsspieler wie Schultz und Gjasula nicht vollends glücklich mit der Entscheidung des Vereins sein, Arslan ziehen zu lassen.
Während Arslan in Essen Geschichte ist, hat sich der unmittelbar vor Transferschluss vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehene Dickson Abiama furios eingeführt. Der 27 Jahre alte Nigerianer schnürte nach seiner Einwechslung gleich einen Doppelpack und rettete RWE am Aachener Tivoli einen eher schmeichelhaften Punkt.
Gegen Regensburg ist Abiama, für den RWE im Aufstiegsfall eine Kaufoption haben soll, nun mutmaßlich ein ganz heißer Kandidat für die Startelf – möglicherweise anstelle des gesperrten Mizuta in etwas hängender Rolle hinter Marek Janssen, der trotz einer schwächeren Leistung in Aachen aufgrund seiner Treffsicherheit zuvor in der Mannschaft bleiben dürfte.







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