
Mit 28 Punkten aus den 19 Spielen der Hinrunde hat der SV Wehen Wiesbaden Weihnachten noch auf einem wenig zufriedenstellenden elften Tabellenplatz feiern müssen. Im neuen Jahr allerdings verbuchte der SVWW wie ansonsten nur noch der FC Ingolstadt und der VfL Osnabrück zehn Punkte aus den ersten vier Spielen und ist dadurch auf Platz sieben geklettert.
Vor allem aber hat die Mannschaft von Trainer Daniel Scherning, der nach seinem Amtsantritt im Herbst als Nachfolger von Nils Döring schnell die Erfolgsspur gefunden hat, den Rückstand auf den dritten Platz auf vier Punkte verringert und auch Rang zwei ist nur noch fünf Zähler entfernt.
Jenen zweiten Platz belegt der MSV Duisburg, der am morgigen Samstag zu Gast ist in der Brita-Arena. Für den SVWW bietet sich dann die Chance, den Druck auf die Aufstiegsränge weiter zu erhöhen und die im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus Liga zwei intern sicherlich vorhandenen Aufstiegsambitionen zu unterstreichen.
Coach Scherning, der weiterhin auf die an muskulären Verletzungen laborierenden Simon Stehle, Orestis Kiomourtzoglou und Florian Stritzel verzichten muss, aber immerhin wieder auf David Suarez bauen kann, erwartet im eigenen Stadion gegen Duisburg „gerade in puncto Körperlichkeit und Galligkeit eine große Aufgabe.“ Aus seinem Respekt vor den Zebras machte Scherning dabei im Rahmen der Pressekonferenz am Donnerstag keinen Hehl: „Dieses Mal kommt eine Mannschaft auf uns zu, die sehr variabel ist – sowohl was die Torschützen als auch die Art und Weise der Tore betrifft. Sie haben mit Lex Tyger Lobinger einen Boxspieler, der bei Flanken gefährlich ist. Und sie haben gute Distanzschützen. Insgesamt haben sie ihren Kader im Winter noch einmal mit Topspielern verstärkt. Das zeigt ihre Ambitionen.“
Scherning hat seine Schützlinge aber in den vergangenen Tagen auf den Gegner eingestellt und ist grundsätzlich guter Dinge, dass der eigene Lauf fortgesetzt werden kann, wenn die besprochenen und trainierten Punkte umgesetzt werden: „Wir werden in allen Spielphasen eine richtig gute Leistung zeigen müssen, um die Partie für uns zu entscheiden. Im Training haben wir noch einmal verstärkt auf die Umschaltmomente geachtet – nach Ballverlust, aber auch nach Ballgewinn. Das Spiel zwischen den Strafräumen wird ausgeglichen sein. Aber die Mannschaft, die in der Box besser ist, wird das Spiel gewinnen. Darauf liegt unser Fokus.“
Größere Veränderungen personeller Natur dürfte Scherning nach dem 2:0-Arbeitssieg am letzten Wochenende gegen den 1. FC Schweinfurt 05 nicht vornehmen. Gut möglich auch, dass die beiden Torschützen Moritz Flotho und Ibrahim Ati Allah zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen. „Unsere Einwechselspieler waren an vielen Toren beteiligt. Es ist ein sehr wichtiger Part, dass sie Einfluss auf das Spiel nehmen“, weiß Scherning die Möglichkeit zu schätzen, im Laufe des Spiels nachlegen zu können.
Gespannt sein darf man dann insbesondere auf den 18-jährigen Ati Allah, der gegen Schweinfurt bei seinem zweiten Kurzeinsatz nicht nur getroffen hat, sondern generell erfrischend unterwegs war – und auch gegen Duisburg mit seiner Unbekümmertheit Akzente setzen könnte.







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