
14 Spieltage stehen noch aus, doch aktuell zeichnet sich in der 3. Liga ein hochspannendes Aufstiegsrennen ab, das alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen könnte. Denn nach den Ergebnissen vom vergangenen Wochenende liegen nach 24 Runden lediglich fünf Punkte hinter Energie Cottbus auf Platz eins und Hansa Rostock auf Rang sieben.
Cottbus (1:1 gegen Waldhof Mannheim) kam ebenso wenig wie Rostock über ein Unentschieden hinaus, wobei Hansa gegen den VfL Osnabrück (2:2) und damit ein weiteres Team aus den Top-7 antrat. In einem weiteren direkten Duell landete der SV Wehen Wiesbaden einen 6:1-Kantersieg gegen den MSV Duisburg und rückte damit auf den sechsten Platz vor. Duisburg hingegen rutschte auf Rang drei ab und wurde vom SC Verl (3:1 gegen die TSG Hoffenheim II) überholt.
Spannung herrscht indes auch am anderen Ende der Tabelle, wo Alemannia Aachen mit einem 3:1-Sieg beim SSV Ulm ein Sechs-Punkte-Spiel für sich entscheiden konnte. Ulm und der TSV Havelse (0:5 gegen den TSV 1860 München) waren damit die großen Verlierer. Und auch für Erzgebirge Aue war ein 2:2 bei Viktoria Köln fast zu wenig. Die Domstädter wahrten immerhin den Abstand auf Aue, sind aber noch nicht aus dem Schneider. Das gilt noch mehr für den SSV Jahn Regensburg nach der 2:3-Niederlage bei Rot-Weiss Essen. RWE blieb damit zwar Fünfter, rückte aber punktetechnisch näher an Cottbus und Duisburg heran.
Die Reisestrecken am 24. Spieltag waren nur bedingt fanfreundlich. Alle Auswärtsfahrer waren mindestens 205 Kilometer unterwegs, sodass diesmal kein klassisches Derby auf dem Programm stand. Gleich vier Gastmannschaften mussten mit ihrem Anhang über 500 Kilometer zurücklegen und mit Alemannia Aachen kratzte ein fünftes Team an dieser Marke. Am weitesten reisen mussten die Münchner Löwen zum Auftritt in Hannover gegen den TSV Havelse.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
Viktoria Köln – Erzgebirge Aue 2.641 Zuschauer / 275 Gästefans / 505 Reisekilometer
Hansa Rostock – VfL Osnabrück 22.953 Zuschauer / 700 Gästefans / 405 Reisekilometer
Rot-Weiss Essen – SSV Jahn Regensburg 16.027 Zuschauer / 313 Gästefans / 567 Reisekilometer
Energie Cottbus – Waldhof Mannheim 10.164 Zuschauer / 315 Gästefans / 633 Reisekilometer
SV Wehen Wiesbaden – MSV Duisburg 6.127 Zuschauer / 3.000 Gästefans / 216 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – VfB Stuttgart II 10.974 Zuschauer / 50 Gästefans / 240 Reisekilometer
TSV Havelse – TSV 1860 München 1.912 Zuschauer / 1.100 Gästefans / 637 Reisekilometer
SC Verl – TSG Hoffenheim II 2.561 Zuschauer / 20 Gästefans / 391 Reisekilometer
SSV Ulm – Alemannia Aachen 9.225 Zuschauer / 1.100 Gästefans / 498 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – FC Ingolstadt 2.277 Zuschauer / 250 Gästefans / 205 Reisekilometer
Der größte Auswärtsanhang musste an diesem Wochenende gleichzeitig die höchste Niederlage miterleben. Trotz der Unterstützung von rund 3.000 mitgereisten Fans, die die Partie in der Brita-Arena atmosphärisch zu einem Heimspiel machten, kam der MSV Duisburg beim SV Wehen Wiesbaden böse mit 1:6 unter die Räder.
Bereits zur Pause war die Partie angesichts einer 3:0-Führung der Gastgeber nahezu entschieden und als Wiesbaden den Anschlusstreffer durch Florian Krüger in der 46. Minute postwendend mit dem 4:1 konterte, war auch im Auswärtsblock der Glaube an die Wende geschwunden. Dementsprechend dürfte die Stimmung während der mit 216 Kilometern immerhin nicht allzu langen Rückreise getrübt gewesen sein.







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