
Nach drei Unentschieden und einer 1:2-Niederlage beim VfB Stuttgart II zum Start ins neue Jahr hatte der TSV 1860 München in Person von Trainer Markus Kauczinski den Aufstieg eigentlich schon abgehakt. Weil die Löwen am vergangenen Wochenende dann aber beim TSV Havelse mit einer starken Vorstellung aufwarteten und mit 5:0 gewannen, zudem die Spitzenteams auch immer wieder Federn lassen, ist an der Grünwalder Straße nun aber doch wieder Hoffnung auf den Sprung in die 2. Bundesliga aufgekeimt.
Keineswegs unberechtigt, ist Sechzig doch als Tabellenachter lediglich sieben Punkte von Relegationsplatz drei und auch nur acht Zähler vom zweiten Rang entfernt. Bei noch 14 ausstehenden Spieltagen und somit 42 zu vergebenden Punkten ist eine Aufholjagd dementsprechend definitiv drin, wofür sich die Kauczinski-Elf aber auch nicht mehr viele Ausrutscher erlauben darf und insbesondere direkte Duelle mit Mitkonkurrenten für sich entscheiden sollte – wie nun das Heimspiel am Sonntag gegen den FC Hansa Rostock, der mit vier Punkten mehr auf Rang sieben steht.
Als Hoffnungsträger für den Endspurt gilt Jesper Verlaat, der nach einer Muskelverletzung und anschließenden Wadenproblemen am Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren konnte. Der Kapitän, der seit September kein Spiel mehr bestritten hat, ist für die Partie gegen Rostock zwar noch keine Alternative, könnte aber in nicht allzu ferner Zukunft wieder auf dem Platz stehen. Ebenso wie Manuel Pfeifer, der nach einem Muskelfaserriss schon einen Schritt weiter ist und gegen Rostock in den Kader rücken könnte.
Zum Aufgebot wird Kevin Volland nach verbüßter Gelbsperre sicherlich gehören, doch ob der Ex-Nationalspieler auch in der Startelf stehen wird, ist momentan noch offen. Denn David Philipp, der in Abwesenheit Vollands gegen Havelse hinter den Spitzen agierte und mit zwei Torvorlagen glänzte, hat einige Argumente für einen erneuten Einsatz geliefert.
Allerdings musste Philipp am Mittwoch nach einem Zweikampf das Training vorzeitig abbrechen und verschwand mit einem dick bandagierten Sprunggelenk in die Kabine. Wie schwer es den Offensivmann erwischt hat, ist unklar. Hinter einem Einsatz gegen Rostock steht aber nach jetzigem Stand sicherlich ein Fragezeichen.
Möglich deshalb, dass Volland hinter den im Angriff wohl gesetzten Sigurd Haugen und Patrick Hobsch in die erste Elf rückt. Der 33-Jährige, der gemessen an den Erwartungen bei seiner Ankunft im vergangenen Sommer mit drei Toren und sechs Assists eine eher durchwachsene Saison spielt, konnte seine Zwangspause nutzen, um leichte Probleme an den Adduktoren auszukurieren und hofft nun, schnell seine Top-Form zu finden.
Eine Versetzung Vollands in den Angriff ist für Trainer Kauczinski unterdessen aktuell kein Thema. “Kevin bindet Leute, er setzt Leute ein, er ist sehr kreativ, er kann diese engen Momente lösen“, sieht der 1860-Coach den Routinier bei dieblaue24 weiterhin in zurückhängender Rolle besser aufgehoben, schließt indes auch nicht aus, einmal zur anderen Variante zu greifen.







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