
Mit dem 3:0-Sieg im eigenen Stadion gegen Mitkonkurrent Rot-Weiss Essen war der VfL Osnabrück am vergangenen Wochenende einer der großen Gewinner des 25. Spieltages. Die Lila-Weißen kletterten damit auf dem dritten Tabellenplatz und bestätigten ihre bisher sehr gute Rückrunde. Vier Siege und zwei Unentschieden lautet die Osnabrücker Bilanz im neuen Jahr, auf die ansonsten nur noch der FC Ingolstadt kommt.
Klar, dass dieser Start nach der Winterpause die Hoffnungen auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga befeuert hat. Ein Geheimnis daraus, möglichst den Sprung schaffen zu wollen, macht Trainer Timo Schultz auf kicker.de in jedem Fall nicht: „Ich gehe davon aus, dass die Mannschaften unter den ersten sieben alle aufsteigen wollen. Ich weiß gar nicht, was an der Aussage so verwunderlich ist. Natürlich wollen wir das.“
Schultz betonte indes auch, nicht von einem Durchmarsch auszugehen, sondern auch noch vom einen oder anderen Rückschlag in den letzten knapp drei Monaten der Saison:: „Wir werden auch mal Phasen drin haben, wo wir vielleicht mal nicht gewinnen oder zwei Spiele hintereinander verlieren. Das ist ganz normal. Zwischen Platz eins und sieben ist alles so eng beieinander.“
Die offensiven Aussagen des Trainers kommen nicht von ungefähr, wurde eine entsprechende Zielsetzung doch intern längst besprochen, wie der nicht nur gegen Essen herausragende Abwehrchef Jannik Müller ohne Umschweife verrät: „Das ist genau die richtige Herangehensweise. Niemand will um die goldene Ananas spielen. Wir sind sehr gut damit gefahren, dass wir das relativ früh gesagt haben. Das war vom Winter an unser Anspruch. Ob man nur in der Kabine darüber spricht oder überall, macht keinen Unterschied. Wir können offen darüber reden.“
Das Programm der nächsten Wochen spricht zumindest nicht gegen Osnabrück, kann allerdings auch tückisch sein. Denn nach den jüngsten Topspielen bei Hansa Rostock (2:2) und eben gegen Essen warten bei Erzgebirge Aue, gegen Viktoria Köln, beim SSV Jahn Regensburg, gegen Waldhof Mannheim, bei der TSG Hoffenheim II und gegen den 1. FC Schweinfurt 05 nacheinander sechs Gegner, die mit dem Aufstiegsrennen nichts zu tun haben, vielmehr zumindest teilweise im Abstiegskampf festhängen.
Einer der Hoffnungsträger vor dem letzten Saisondrittel ist fraglos Robin Meißner, der mit acht Toren und sieben Vorlagen in 23 Einsätzen hervorragende Quoten aufweist und damit an knapp 40 Prozent der 38 Osnabrücker Saisontore direkt beteiligt war.
Nicht wirklich überraschend kommt es deshalb, dass der VfL Osnabrück die feste Verpflichtung des bislang von Dynamo Dresden nur ausgeliehenen Angreifers plant. Geschäftsführer Dr. Michael Welling bestätigte in der Halbzeit der Partie gegen Essen bei MagentaSport eine mit Dresden vereinbarte Kaufoption, freilich ohne Details dazu zu verraten. Allerdings ließ Welling schon durchblicken, dass der 26-Jährige bleiben soll und aller Voraussicht nach auch wird: „Die Höhe müsste ich jetzt nachgucken, ich habe jetzt keinen Zugriff auf meinen Rechner. Wir haben mit Robin gesprochen und gehen davon aus, dass er nächstes Jahr auch bei uns ist.“







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