
Ergebnistechnisch hat der MSV Duisburg am vergangenen Wochenende die passende Antwort auf das zuvor erlittene 1:6-Debakel beim SV Wehen Wiesbaden gegeben und gegen den 1. FC Schweinfurt 05 den allseits erwarteten Pflichtsieg eingefahren. Mit dem 3:1-Erfolg gegen das abgeschlagene Schlusslicht und dank der anderen Resultate kletterten die Zebras auf den zweiten Tabellenplatz, der am Ende den Aufstieg in die 2. Bundesliga bedeuten würde.
Mit mittlerweile 46 Punkten auf dem Konto hat der MSV das Primärziel Klassenerhalt de facto erreicht und strebt nun nach Höherem. Freilich im Wissen darum, dass die bis zum TSV 1860 München auf dem achten Platz reichende Konkurrenz im Aufstiegsrennen groß und nicht minder ambitioniert ist.
Letzteres allerdings ist man definitiv auch in Duisburg, wie nicht zuletzt die winterlichen Verpflichtungen von Lex Tyger Lobinger, Aljaz Casar und Dominik Kother überaus deutlich gemacht haben. Damit der Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Liga auch gelingen kann, muss der MSV allerdings leistungsmäßig auch im Vergleich zum Sieg gegen Schweinfurt zulegen, wie Geschäftsführer Michael Preetz unmissverständlich deutlich machte.
„Wir müssen uns in den nächsten Spielen deutlich steigern“, lautete gegenüber der WAZ die Forderung von WAZ, der die über weite Strecken der Vorrunde vorhandene und für die Erfolge nicht unwichtige Leichtigkeit vermisst. Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig war zuletzt auch mit der Herangehensweise und dem Auftreten nicht gänzlich einverstanden: „Wir müssen die Intensität steigern.“
Zeitnah wieder eine Schippe draufzulegen, wäre dabei nicht unwichtig. Denn nach dem Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Havelse, das die nächsten drei Punkte einbringen soll und eigentlich auch muss, wartet auf die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch ein anspruchsvolles Programm. Beim FC Ingolstadt und gegen den 1. FC Saarbrücken warten zwei Teams, die zu einem für den MSV ungünstigen Zeitpunkt zu ihrer Form gefunden zu haben scheinen, bevor dann nacheinander bis zum 8. April bei Hansa Rostock, gegen 1860 München, bei Rot-Weiss Essen und gegen den VfL Osnabrück vier Duelle mit der direkten Konkurrenz anstehen.
In diesen Wochen wird sich mutmaßlich zeigen, ob der MSV wie erhofft bis zum Schluss um den Aufstieg mitspielen und am Ende auch den Sprung schaffen kann.
Gegen Havelse darf Trainer Hirsch auf die Rückkehr von Joshua Bitter hoffen, der gegen Schweinfurt aufgrund von Oberschenkelproblemen fehlte. Neben Dennis Borkowski, Rasim Bulic und Christian Viet fällt indes auch Maximilian Dittgen wieder aus. Der 30-Jährige, der gerade von einer Schulterverletzung zurück war und gegen Schweinfurt auf sein Comeback hoffen durfte, zog sich im Abschlusstraining eine schwere Leistenverletzung zu, die gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Saisonende sein könnte.
Bitter für den offensiven Mittelfeldmann, der die kommenden Wochen eigentlich auch dafür nutzen wollte, sich für einen neuen Vertrag zu empfehlen. Ob Dittgen über den 30. Juni hinaus eine Zukunft in Duisburg hat, ist momentan offen.







Rechtlicher Hinweis: Voraussetzung für die Nutzung unserer Website ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie die Beachtung der für den jeweiligen Nutzer geltenden Glücksspielgesetze. Darüber hinaus sind die AGB der Wettanbieter zu beachten. Teilnahme an Glücksspiel ab 18 Jahren – Glücksspiel kann süchtig machen. 18+ | Erlaubt (Whitelist) | Suchtrisiken | Hilfe unter www.buwei.de | AGB gelten