
Über den Berg ist der 1. FC Saarbrücken noch lange nicht, doch nach dem Trainerwechsel von Jürgen Luginger zu Argirios Giannikis scheinen die Saarländer zumindest den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Im ersten Spiel unter dem neuen Coach Argirios Giannikis gewann der FCS gegen den VfB Stuttgart II mit 2:0 und beendete damit eine lange Durststrecke von 16 Spielen ohne Sieg. Am vergangenen Wochenende konnte zwar nicht voll nachgelegt werden, doch immerhin wurde mit einem 1:1 beim SSV Ulm ein direkter Konkurrent auf Abstand gehalten.
Als Tabellensechzehnter steht Saarbrücken gerade noch am rettenden Ufer, hat sich mit nun immerhin vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz in eine bessere Position gebracht und darf mit etwas mehr Zuversicht auf den Saisonendspurt blicken. Ein nach der im vergangenen Sommer gegen Eintracht Braunschweig knapp verlorenen Relegation eigentlich erhofftes, erneutes Mitmischen im Aufstiegsrennen wird zwar sicherlich kein Thema mehr doch zumindest besteht die Chance, nicht bis zum Schluss um den Verbleib in der Drittklassigkeit zittern zu müssen.
Beim 1. FC Schweinfurt 05 besteht für die Giannikis-Elf am Sonntag die realistische Möglichkeit nachzulegen, wobei der abgeschlagene Schlusslicht im ersten Heimspiel unter dem neuen Trainer Jermaine Jones aber auch eine undankbare Aufgabe darstellen kann.
Weil danach gegen den SV Wehen Wiesbaden und beim MSV Duisburg im Rahmen der englischen Woche zwei deutlich größere Herausforderungen warten, wären drei Punkte in Schweinfurt indes Gold wert, um die Situation weiter zu entspannen und sich vielleicht auch schon ein wenig konkreter der Zukunft widmen zu können.
Denn in diesem Zusammenhang gibt es jede Menge offener Fragen, denen sich der zusammen mit Trainer Giannikis erst vor zwei Wochen angetretene neue Sportvorstand Markus Thiele über kurz oder lang widmen muss. Nicht weniger als 20 Profis sind nur bis zum 30. Juni gebunden und nach jetzigem Stand im Sommer ablösefrei.
Natürlich will und wird der 1. FC Saarbrücken nicht in allen Fällen einen Abgang verhindern, doch in einigen Fällen gilt es nun zeitnah, eine Zusammenarbeit über diese Spielzeit hinaus abzuklopfen. Dazu gehört neben Innenverteidiger Lasse Wilhelm, der sicherlich in der 2. Bundesliga einen Markt haben wird, auch der schon in der Vergangenheit immer wieder von anderen Klubs umworbene Tim Civeja.
Civeja, der nach einem Startelfeinsatz gegen Stuttgart II in Ulm durchaus überraschend 90 Minuten auf der Bank blieb, strebt nach Höherem und machte nun gegenüber dem Portal Fupa kein Geheimnis daraus, sich mit verschiedenen Optionen zu beschäftigen: „Ich muss schauen, was für mich am besten passt, um mich weiterzuentwickeln, auch menschlich gesehen. Die Bundesliga ist schon noch mal mein Ziel.“
Aus dem Oberhaus sind zwar aktuell nicht unbedingt Anfragen zu erwarten, doch der eine oder andere Zweitligist dürfte die Personalie Civeja auf dem Schirm haben. Einfach dürfte es für Saarbrücken demzufolge nicht werden, den Mittelfeldmann zu halten.







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