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Trotz der 0:2-Niederlage am vergangenen Samstag gegen den VfL Osnabrück befindet sich der SSV Jahn Regensburg auf einem guten Weg zum zwischenzeitlich in Gefahr geratenen Klassenerhalt, der ein Jahr nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga freilich nur das Minimalziel darstellt.
Bei elf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und noch zehn ausstehenden Spielen ist der Verbleib in der 3. Liga zwar rechnerisch noch nicht fix, doch die Verantwortlichen um Sportdirektor Alexander Schmalhofer können dennoch schon mit einer Gewissheit für ein weiteres Jahr in der Drittklassigkeit planen.
Dann wird sich sicherlich im Kader die eine oder andere Veränderung ergeben, doch zunächst muss der SSV Jahn einen neuen Trainer finden, nachdem am gestrigen Dienstag völlig unerwartet der Abschied von Michael Wimmer verkündet wurde, der erst im vergangenen Sommer in Regensburg angeheuert hat, nun aber auf eigenen Wunsch wieder geht und Co-Trainer von Tim Walter bei Holstein Kiel wird.
„Michael Wimmer ist im Laufe der Rückrunde wiederholt mit dem Wunsch auf den SSV Jahn zugekommen, den Verein verlassen zu dürfen, um sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen. Der SSV Jahn hat diesem Wunsch schlussendlich entsprochen und den Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst“, verriet Geschäftsführer Philipp Hausner im offiziellen Statement des Vereins, dass sich Wimmers Abgang zumindest intern schon länger angedeutet hat.
Auch Schmalhofer bestätigte einen „stets transparenten Austausch, was seinen konkreten Wunsch angeht, sich verändern zu wollen.“ Der Sportdirektor ist nun zuvorderst gefordert, die Nachfolge zu regeln. Erst einmal wird zwar Co-Trainer Munier Raychouni zusammen mit dem verbleibenden Trainerteam um Philipp Tschauner, Oliver Seitz und Simon Hecht die Mannschaft auf das anstehende Auswärtsspiel am Samstag beim 1. FC Saarbrücken vorbereiten, doch eine Dauerlösung ist diese Konstellation nicht – schon alleine deshalb nicht, weil Raychouni nicht die für die dauerhafte Arbeit in der ersten Reihe nötige Fußball-Lehrer-Lizenz besitzt.
Der SSV Jahn hat daher auch angekündigt, sich direkt mit der Suche nach einem neuen Chefcoach zu beschäftigen, wobei der Zeitplan dafür eher eng sein dürfte. Schließlich darf Raychouni ohne die entsprechende Lizenz nur übergangsweise für bis zu 15 Tage als Chef arbeiten ohne dass eine Strafzahlung fällig wird.
Neben dem Spiel in Saarbrücken könnte der 39-Jährige zwar auch noch das folgende Heimspiel gegen den TSV Havelse verantworten, doch spätestens bis zum spannungsgeladenen Halbfinale im Landespokal am 28. März im Jahnstadion gegen den TSV 1860 München müssen die Oberpfälzer einen Wimmer-Nachfolger präsentieren.
Konkrete Namen, mit denen man sich in Regensburg beschäftigt, sind bislang noch nicht durchgesickert. Somit ist auch noch offen, ob sich der Jahn auf dem Markt der arbeitslosen Trainer bedient oder vielleicht einen talentierten Coach aus der Regionalliga verpflichtet.







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