
Der Abstiegskampf in der 3. Liga scheint weitgehend entschieden und selbst wenn eine der vier aktuell mit deutlichem Abstand unter dem Strich rangierenden Mannschaften an den letzten zehn Spieltagen noch eine herausragende Serie hinlegen sollte, muss sich der SV Waldhof Mannheim schon frühzeitig keine wirklichen Sorgen mehr machen.
Mit dem 3:1-Sieg am letzten Wochenende gegen den TSV Havelse bauten die Buwe ihren Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf satte 18 Punkte aus, sind in Sachen Klassenerhalt damit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch, wenngleich noch drei Zähler zur gerne mit dem Nicht-Abstieg gleichgesetzten Marke von 45 Punkten fehlen.
Auf der anderen Seite liegt Mannheim aber auch neun Punkte hinter Platz drei, sodass auch keine wirklich realistischen Aufstiegschancen mehr vorhanden sind. Im Umkehrschluss bedeutet das zwar insbesondere wegen des großen und vor allem wirtschaftlich wichtigen Ziels, den Landespokal zu gewinnen, keineswegs, dass die Saison nun ohne Spannung ausklingt, doch gleichzeitig dürften sich in der Quadratestadt die Blicke schon verstärkt auf die nächste Spielzeit richten.
Soweit bekannt laufen nicht weniger als 14 Spielerverträge aus, sodass nach jetzigem Stand ein gewisser Umbruch wahrscheinlich ist und die Verantwortlichen um Geschäftsführer Gerhard Zuber die Möglichkeit erhalten, dem Kader einen neuen Anstrich zu verleihen. Fix ist bislang nur, dass Terrence Boyd wie vor längerer Zeit angekündigt seine Karriere mit Vertragsende am 30. Juni beenden wird – wenngleich eine Kehrtwende beim 35 Jahre alten Mittelstürmer zumindest nicht vollends ausgeschlossen scheint.
Für Akteure mit eher wenig Spielzeit wie Vincent Thill oder Seyhan Yigit wird es tendenziell in Mannheim auch nicht weiter gehen. Adama Diakhaby, der zuletzt wieder auf mehr Einsatzzeit kam, dürfte derweil noch die Chance erhalten, sich für einen neuen Vertrag zu empfehlen.
Noch immer nicht verlängert hat trotz seit längerem laufender Bemühungen Janne Sietan, der im defensiven Mittelfeld gesetzt ist. Möglich, dass der 23-Jährige auf ein Angebot aus der 2. Bundesliga spekuliert und letztlich nicht zu halten ist – was fraglos ein Rückschlag für die sicherlich ambitionierten Mannheimer Pläne wäre.
Eingeschlagen haben in Mannheim die Winterverpflichtungen Oluwaseun Ogbemudia und Sanoussy Ba, die beide allerdings nur auf Leihbasis verpflichtet werden konnten. Das Duo über diese Saison hinaus zu halten, dürfte nun nicht einfach werden. So besser stehen die Chancen bei Außenbahnspieler Ba, der bei Eintracht Braunschweig in der Hinrunde nur auf einen Kurzeinsatz kam und sich bei einer Rückkehr nach Niedersachsen wieder auf große Konkurrenz einstellen müsste. Verändern könnte sich die Lage allerdings, sollte die Eintracht aus der 2. Bundesliga absteigen. Dann könnte Ba Bestandteil eines Neuaufbaus sein.
Der 19-jährige Innenverteidiger Ogbemudia hat unterdessen mit seinen Auftritten sehr deutlich gemacht, das Potential für weit mehr als die 3. Liga zu haben. Wahrscheinlich, dass der 1. FC Union Berlin in der neuen Saison selbst wieder mit dem Youngster plant, zumal bei den Eisernen mit Danilo Doekhi und Diego Leite zwei Innenverteidiger vor dem Absprung stehen.







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