
Rechnerisch ist Viktoria Köln noch nicht vollends auf der sicheren Seite, sind bei zehn ausstehenden Spieltagen doch noch 30 Punkte zu vergeben, während der Vorsprung der Domstädter auf den ersten Abstiegsrang „nur“ 14 Zähler beträgt. Allerdings ist schwer vorstellbar, dass eines der vier Kellerkinder bis zum Ende der Saison nun komplett durchstartet und einen Sieg an den anderen reiht, zudem zugleich die Viktoria fast nichts mehr holt.
Auf der Kölner Schäl Sick kann man somit guten Gewissens und mit einiger Sicherheit schon für ein weiteres Jahr in der 3. Liga planen und hat dafür am gestrigen Donnerstag bereits eine wichtige Personalie verkündet. Denn Trainer Marian Wilhelm, der im vergangenen Sommer wie von langer Hand geplant vom Assistenten von Olaf Janßen zu dessen Nachfolger aufgestiegen ist und die gute Arbeit nahtlos fortgesetzt hat, wurde nun mit einem neuen Vertrag ausgestattet.
„Ich bin froh und dankbar, dass wir gemeinsam eine Einigung erzielt haben. So können wir unseren Weg, den wir seit längerer Zeit gehen, fortführen. Das ist wichtig für die Gesamtentwicklung unseres Vereins“, freute sich Sport-Vorstand Franz Wunderlich auf der vereinseigenen Webseite über die Unterschrift von Wilhem, zu dessen neuer Vertragslänge keine Angaben gemacht wurden.
Wilhelm, der schon seit dem 1. Januar 2010 in Diensten der Viktoria steht und in den vielen Jahren den Verein insbesondere auch in der Nachwuchsarbeit geprägt hat, ist ebenfalls glücklich darüber, in bekanntem und lieb gewonnenem Umfeld weiterarbeiten zu können: „Die Vertragsverlängerung bedeutet mir sehr viel, weil sie ein starkes Zeichen des gegenseitigen Vertrauens ist. Wir haben in den vergangenen Monaten eine gute Entwicklung genommen und als Team wichtige Schritte nach vorne gemacht. Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft, dem Staff und dem gesamten Verein macht enorm viel Spaß“, so der 37 Jahre alte Fußball-Lehrer, der für die Zukunft aber natürlich noch einige Ziele hat: „Ich bin sicher, dass wir auf unserer gewachsenen Vereinsidentität aufbauen und gemeinsam noch viel erreichen können.“
Kurzfristig geht es für Wilhelm mit der Viktoria darum, die laufende Saison so gut wie möglich zu Ende zu bringen. Dazu gehört eine ordentliche Ausbeute im Endspurt der 3. Liga, aber auch der Landespokal. Am 26. März gastiert die Viktoria im Halbfinale beim SV Eintracht Hohkeppel und will mit einem Erfolg beim Mittelrheinligisten den Sprung ins Endspiel schaffen, wo es dann gegen den Sieger der Partie zwischen Fortuna Köln und dem Bonner SC geht.
Der Gewinn des Landespokals ist schon deshalb ein großes Ziel, weil damit die Qualifikation für die erste Runde im nächstjährigen DFB-Pokal verbunden wäre, die für eine satte Zusatzeinnahme im sechsstelligen Bereich sorgen würde. Geld, das die Viktoria gut gebrauchen kann, um anders als in der jüngeren Vergangenheit Leistungsträger vielleicht etwas länger halten zu können.







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