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Spätestens mit dem 5:2-Sieg am Samstag zu Hause gegen den TSV Havelse hat sich der SSV Jahn Regensburg wohl auch seiner letzten Abstiegssorgen entledigt. Bei 14 Punkten Vorsprung auf Rang 17 sollte den Oberpfälzern am Ende einer sehr durchwachsenen Saison zumindest das dem SSV Ulm drohende Schicksal erspart bleiben, aus der 2. Bundesliga direkt in die Regionalliga durchgereicht zu werden.
Auf Dauer kann und will man sich in Regensburg aber nicht mit Mittelmaß in der 3. Liga zufrieden geben, sondern über kurz oder lang sicherlich wieder den Blick in Richtung Zweitklassigkeit richten. Damit womöglich schon 2026/27 wieder eine bessere Rolle möglich ist, sind die Verantwortlichen um Sportdirektor Dr. Alexander Schmalhofer gefordert, frühzeitig die Weichen zu stellen – und in einem ersten Schritt kurzfristig einen neuen Cheftrainer zu finden, nachdem sich Michael Wimmer vor zwei Wochen völlig überraschend verabschiedet hat, um als Co-Trainer bei Holstein Kiel anzuheuern.
Seit dem Abschied von Wimmer stand der eigentliche Assistent Munier Raychouni in der Verantwortung, der seine Sache schon zuvor gut gemacht hatte, als es galt, den gesperrten Chef zu vertreten. Als Dauerlösung scheidet der 39-Jährige allerdings mangels Fußball-Lehrer-Lizenz dennoch aus. Es ist aber davon auszugehen, dass Raychouni auch unter einem neuen Cheftrainer als Co arbeiten wird.
Damit der Wimmer-Nachfolger noch ein paar Trainingseinheiten hat, um die Mannschaft kennenzulernen und damit zu beginnen, seine Vorstellungen zu vermitteln, bevor am Samstag das mit Spannung erwartete Landespokal-Halbfinale gegen den TSV 1860 München ansteht, müsste der Jahn aber schon sehr zeitnah Nägel mit Köpfen machen. Nicht ausgeschlossen ist indes, dass gegen die Münchner Löwen nochmal Raychouni in der ersten Reihe stehen wird und der neue Coach dann erst am 4. April im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II seinen Einstand feiern wird.
Sicher ist unterdessen, dass am Samstag für Noel Eichinger die Abschiedstour beim SSV Jahn beginnt. Am Dienstag gab der Karlsruher SC die Verpflichtung des 24 Jahre alten Offensivspielers bekannt, der nach seiner Rückkehr von einer einjährigen Ausleihe zum 1. FC Lok Leipzig in dieser Saison zum Leistungsträger avanciert ist. Eichinger verbuchte an den ersten 28 Spieltagen zehn Tore und fünf Vorlagen, empfahl sich damit nachhaltig für den nächsten Karriereschritt.
Anfragen hatte der beim Jahn meist im offensiven Mittelfeld eingesetzte Eichinger laut Reviersport auch vom SC Paderborn sowie von Luton Town aus England und Heart of Midlothian aus Schottland vorliegen, entschied sich aber für den KSC, der sich dank eines auslaufenden Vertrages über einen ablösefreien Coup freuen darf.
Bevor das Kapitel Karlsruhe beginnt, will Eichinger aber noch positive letzte Wochen in Regensburg erleben: „Mir ist es persönlich sehr wichtig, mich hier beim SSV Jahn gebührend zu verabschieden. Deswegen werde ich bis Saisonende weiter alles geben, um gemeinsam mit meinem Team die Saison so erfolgreich wie möglich abzuschließen.“







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