
Am heutigen Donnerstag (Anstoß: 18 Uhr) erwartet der VfL Osnabrück an der Bremer Brücke Borussia Mönchengladbach zu einem Testspiel, mit dem die Mannschaft von Trainer Timo Schultz ihren zuletzt hervorragenden Rhythmus beibehalten will – ungeachtet der 0:2-Niederlage am gestrigen Mittwoch in einem ersten Freundschaftsspiel während der Länderspielpause bei Hannover 96.
Die Ergebnisse in dieser Woche sind zwar nicht völlig unwichtig, spielen letztlich aber eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist, dass die Lila-Weißen am Ostersamstag wieder in Top-Form auflaufen und ihrer Favoritenstellung gegen den 1. FC Schweinfurt 05 im Duell Erster gegen Letzter dann gerecht werden.
Die Partie mit dem Schlusslicht, das aufgrund eines Aufwärtstrends unter dem neuen Trainer Jermaine Jones indes nicht unterschätzt werden darf, soll die nächsten Zähler auf das Osnabrücker Konto bringen und die mit einer bislang bärenstarken Rückrunde erarbeitete Ausgangsposition im Aufstiegsrennen weiter festigen. Bei jeweils sieben Punkten Vorsprung auf die Ränge drei und vier dürfte sich Osnabrück sogar noch zwei Patzer erlauben, will aber natürlich möglichst gar nicht mehr erst ins Zittern kommen, sondern idealerweise die Rückkehr in die 2. Bundesliga schon frühzeitig fix machen.
Die englische Woche nach der Länderspielpause könnte für den VfL schon die Richtung weisen. Denn auf das Heimspiel gegen Schweinfurt folgen beim MSV Duisburg und gegen Energie Cottbus binnen weniger Tage zwei Duelle mit direkten Konkurrenten, mit Siegen schon vorentscheidend distanziert werden könnten. Aus dem Kreis der Verfolger warten im Endspurt dann am 35. und 36. Spieltag nur noch der SC Verl (H) und der SV Wehen Wiesbaden (A) auf die Schultz-Elf.
Möglichst nicht bis zum letzten Spieltag oder gar bis nach der Relegation warten zu müssen, ehe die künftige Klassenzugehörigkeit feststeht, wäre für den VfL Osnabrück auch in Sachen Zukunftsplanung nicht unwichtig. Ein gewisser zeitlicher Vorsprung gegenüber Konkurrenten mit ähnlichen sportlichen Zielen und mit ähnlichen wirtschaftlichen Mitteln könnte auf dem frühsommerlichen Transfermarkt jedenfalls Gold wert sein.
Unterdessen gibt es auch im aktuellen Kader Personalien, die geklärt werden müssen und die von der Klassenzugehörigkeit abhängen könnten. Dazu gehört Julian Kania, der im Winter als Verstärkung für den Sturm von Arminia Bielefeld ausgeliehen wurde, bislang allerdings in seinen neun Einsätzen, davon nur drei von Beginn an, noch ohne Torbeteiligung ist.
Der 24-Jährige hat seine Qualitäten aber dennoch angedeutet und nicht zuletzt ein Jahr zuvor mit 14 Treffern in 34 Partien zum Bielefelder Aufstieg beigetragen, ehe es in der 2. Liga nicht mehr rund lief und die Einsatzzeiten weniger wurden. Nicht zuletzt deshalb kam es zur Ausleihe, bei der nicht bekannt ist, ob beide Vereine eine Kaufoption vereinbart haben. Im Moment ist daher offen, ob Kania über diese Saison hinaus in Osnabrück bleibt. An den letzten acht Spieltagen hat der 1,93 Meter große Mittelstürmer indes in jedem Fall noch die Chance, Eigenwerbung zu betreiben – gegebenenfalls auch bei dritten Vereinen, sollte es weder in Bielefeld noch Osnabrück eine passende Perspektive geben.







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