
Mit einem lockeren 5:0-Sieg beim BSC Preußen 07 hat der FC Energie Cottbus am vergangenen Wochenende das Finale im brandenburgischen Landespokal erreicht. Im Endspiel wartet mit Oberligist VfB Krieschow die nächste Pflichtaufgabe auf die Lausitzer, die sich mit dem Pokalsieg sicher für die erste Runde im nächstjährigen DFB-Pokal qualifizieren würden, die Einnahmen von mehr als 200.000 Euro garantieren würde.
Wenn es am 23. Mai um den Landespokal geht, könnte der FC Energie aber auch schon über die 3. Liga für den DFB-Pokal qualifiziert sein. Denn die ersten Vier der Tabelle ziehen automatisch in die erste Runde ein. Cottbus allerdings liegt aktuell nur noch auf Platz fünf, nachdem vor der Länderspielpause aus drei Partien nur zwei Punkte verbucht werden konnten.
Weil der SC Verl auf Rang drei punktgleich ist und auch Rot-Weiss Essen als Zweiter nur einen Zähler mehr auf dem Konto hat, besitzt Cottbus vor dem acht Spieltage umfassenden Endspurt aber alle Chancen auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga, der nicht wie im vergangenen Jahr auf den letzten Drücker noch verspielt werden soll.
Die jüngste Tendenz allerdings gibt in der Lausitz durchaus Anlass zur Sorge. Denn nachdem der FC Energie die Hinrunde noch als Spitzenreiter abgeschlossen hatte, stehen in der Tabelle der Rückrunde nur 18 Punkte aus elf Partien und Rang zehn zu Buche. Punktet die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz auf diesem Niveau weiter, wird es am Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder nicht für eine Platzierung unter den ersten Drei reichen.
Zumindest teilweise wäre eine Enttäuschung am Ende der Saison indes auch hausgemacht. Denn wie schon vor einem Jahr, als vor allem die Personalie Maximilian Krauß inklusive öffentlicher Aussagen von Wollitz für jede Menge Unruhe sorgte, gibt es offenbar auch jetzt zumindest wieder interne Irritationen in Sachen Zukunftsplanung.
Nach Informationen der Bild sollen mehrere Spieler schon vor Wochen die Information erhalten haben, dass zeitnah Vertragsangebote für eine weitere Zusammenarbeit folgen werden – bislang allerdings sind den Ankündigungen keine Taten gefolgt und die betroffenen Akteure sollen sich vom Verein nicht ernst genommen fühlen. Die Thematik so lange auszusitzen bis die künftige Ligazugehörigkeit feststeht und konkret geplant werden kann, dürfte deshalb kaum möglich sein ohne Auswirkungen auf die Leistungen befürchten zu müssen.
Von enormer Bedeutung für die Stimmung und noch mehr den weiteren Saisonverlauf dürfte die anstehende englische Woche sein. Beim TSV Havelse steht der FC Energie am Samstag vor einer unangenehmen Aufgabe, die allerdings zwingend gemeistert werden muss. Erst recht, weil danach zu Hause gegen den TSV 1860 München und beim VfL Osnabrück zwei Duelle mit direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen anstehen.
Verpatzt die Wollitz-Elf den Start in den Endspurt, wäre zwar auch noch nichts verloren, die Chance auf den Aufstieg aber deutlich kleiner.







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