
Mit den jüngsten beiden Siegen bei Rot-Weiss Essen (2:1) und zu Hause im Südwestderby gegen den SV Waldhof Mannheim (2:0) hat der 1. FC Saarbrücken nicht nur die letzten kleinen Zweifel am Klassenerhalt beseitigt, sondern auch die Stimmung im Umfeld aufgehellt. Vor allem aber haben die Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Thiele nun vorzeitige Planungssicherheit, die angesichts von zahlreichen auslaufenden Verträgen von enormer Bedeutung ist.
Dass sich das Aufgebot in größerem Umfang verändern und ein neues Gesicht erhalten wird, gilt dabei als sicher. Einen radikalen Schnitt wird es aber auch nicht geben. Vielmehr haben sich gerade in den vergangenen Wochen mehrere Spieler für eine Zukunft beim FCS empfohlen, die auch gehalten werden sollen – etwa Maurice Multhaup, dem aber auch andere Anfragen vorliegen sollen. Unter anderem wirbt wohl Essen um den Offensivmann, der sich einen Verbleib im Saarland aber auch vorstellen kann.
Sogar schon final für einen weitere Zukunft in Saarbrücken entschieden hat sich Sebastian Vasiliadis, wie der Verein nun offiziell bekannt gab. „Sebastian hat eine üble Verletzungsgeschichte hinter sich. Aber er hat sich zurückgekämpft – und gezeigt, dass er gesund einer der besten Spieler der Liga ist. Er war eine der positiven Figuren bei uns in den letzten Wochen. Zudem passt er nicht nur menschlich gut ins Team, er hat sich auch klar zu uns bekannt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, kommentierte Sportvorstand Thiele die Unterschrift des zentralen Mittelfeldspielers und ließ dabei die Erwartung durchklingen, dass Vasiliadis in der neuen Saison zu einer prägenden Figur wird.
Eine gute Rolle traut der FCS in Zukunft offenbar auch Kaan Caliskaner zu. Der 26 Jahre alte Deutsch-Türke bestritt in dieser Saison zwar nur 13 Partien, wurde indes immer wieder von Verletzungen aus der Bahn geworfen und ließ in fittem Zustand sein Potential aufblitzen. Der mit der Erfahrung aus 89 Partien in der 2. Bundesliga ausgestattete Caliskaner soll nun körperlich stabil werden und dann in etwas offensiverer Rolle als Vasiliadis zu einem wichtigen Spieler werden.
Keine Perspektive in Saarbrücken hat hingegen nach Informationen der Bild Rodney Elongo-Yombo, obwohl der im vergangenen Sommer von Borussia Dortmund II verpflichtete Flügelspieler in allen 36 Spielen auf dem Feld stand und auf immerhin zwei Treffer sowie sechs Vorlagen kommt. Doch der 24-Jährige ist den Verantwortlichen in Saarbrücken nicht effektiv genug und zeigt zudem im Spiel gegen den Ball nicht die erhoffte Entwicklung, weshalb es wohl zur Trennung kommt.
Vor dem Absprung stehen vermutlich auch zwei Innenverteidiger, die höherklassiges Interesse wecken. Der 23-jährige Lasse Wilhelm soll über mehrere Anfragen aus der 2. Bundesliga verfügen und der ein Jahr ältere Joel Bichsel wurde laut Bild vom FC St. Pauli beobachtet, der aktuell noch die Chance hat, die Bundesliga zu halten.







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