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Weil der MSV Duisburg bei Erzgebirge Aue nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen ist, hat Hansa Rostock mit einem 5:3-Sieg im letzten Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart eine kleine Chance auf den dritten Platz und damit den Aufstieg über die Relegation gewahrt. Um tatsächlich noch Dritter zu werden, muss für die Kogge am 38. und letzten Spieltag aber schon alles optimal laufen.
Hansa muss selbst das nicht einfache Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken für sich entscheiden und nicht nur auf Punktverluste, sondern auf Niederlagen von Duisburg (gegen Viktoria Köln) und Rot-Weiss Essen (beim SSV Ulm) hoffen, die beide zwar drei Punkte mehr, aber das schlechtere Torverhältnis haben. Allzu wahrscheinlich ist es deshalb nicht, dass die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann in die Saisonverlängerung gehen und gegen den Tabellensechzehnten der 2. Bundesliga um den Aufstieg spielen darf.
Obwohl man in Rostock natürlich an die kleine Restchance braucht und sich die Woche über gut auf das Gastspiel in Saarbrücken vorbereiten wird, richten sich hinter den Kulissen viele Überlegungen auch schon auf die neue Saison. Davon, dass Brinkmann dann weiter auf der Bank sitzen wird, ist auszugehen. Ebenso davon, dass weiterhin Amir Shapourzadeh als Direktor Profifußball in der Verantwortung stehen wird. Die Aufgabe des 43-Jährigen ist dann sicherlich, einen Kader zusammenzustellen, der im dritten Jahr nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga die Rückkehr schaffen soll.
Wie das künftige Aufgebot aussehen wird, ist allerdings in vielerlei Hinsicht noch offen. Nicht weniger als zwölf Profis sind aktuell nur bis zum 30. Juni 2026 gebunden, sodass ein größerer Umbruch nicht ausgeschlossen ist. Von den zwölf Akteuren soll und will aber durchaus der eine oder andere bleiben. Schlussmann Benjamin Uphoff etwa zeigte sich diesbezüglich in Bild offen: „Ich weiß natürlich, was ich an dem Verein habe. Da gehören immer zwei Seiten dazu, insofern kann ich mir das grundsätzlich vorstellen. Wir warten die nächsten Wochen ab“, so der Torhüter, der zugleich verriet, sich mit dem Verein im Austausch zu befinden.
Keine Gespräche gab es hingegen bisher mit Adrien Lebeau, der auch verletzungsbedingt keine zufriedenstellende Saison hinter sich hat, sich aber selbstkritisch zeigt und auf eine Zukunft in Rostock hofft: „Vielleicht weiß ich nächste Woche oder nach der Saison mehr. Aber ich hoffe, es ist nicht zu spät. Ich bin sehr glücklich hier. Ich habe nicht immer gut gespielt, ich weiß. Ich war nicht immer konstant.“
Coach Brinkmann betonte derweil, dass Sprechchöre für Nico Neidhart, der nach sieben Jahren bei Hansa zu den Spielern mit auslaufendem Vertrag gehört, nicht gleichbedeutend mit einem Abgang des Außenverteidigers seien: „Das war eine Fan-Geschichte und ich glaube, wir haben relativ deutlich kommuniziert, dass wir aufgrund unserer Lage die Gespräche nach der Saison führen.“
Laut Brinkmann gibt es im Moment nicht nur in der Personalie Neidhart, sonder generell noch nichts zu verkünden. Sollte der Aufstiegstraum am Samstag in Saarbrücken platzen, dürften aber rasch erste Entscheidungen fallen.







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