
Eine Woche nach der Niederlage im Relegationsrückspiel bei der SpVgg Greuther Fürth und dem dadurch verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga richtet sich bei Rot-Weiss Essen der Blick nach vorne. Zwar ist man sich an der Hafenstraße durchaus darüber im Klaren, dass es in der neuen Saison schon alleine durch den Abstieg von Fortuna Düsseldorf nicht einfacher wird, den Sprung in Liga zwei zu schaffen, aber alles andere, als einen erneuten Anlauf zu versuchen, ließe sich im Umfeld kaum kommunizieren.
Acht Akteure hat RWE schon am Tag nach dem Spiel in Fürth offiziell verabschiedet, darunter mit den ausgeliehenen Danny Schmidt (Fortuna Düsseldorf) und Jannik Mause (1. FC Kaiserslautern) sowie mit Ersatztorhüter Tino Casali, Nils Kaiser und dem mittlerweile beim 1. FC Saarbrücken gelandeten Kelsey Owusu fünf Akteure mit wenig Einsatzzeit. Allerdings auch Tobias Kraulich, Kaito Mizuta und Michael Schultz, die zum Kreis der Stammkräfte gehörten.
Wenige Tage später ist nun auch Torben Müsel Geschichte in Essen. Der Mittelfeldmann konnte sich mit RWE nicht auf einen neuen Vertrag einigen und wird voraussichtlich in die 2. Bundesliga wechseln, in der es mehrere Interessenten gibt, allen voran wohl den 1. FC Magdeburg und Energie Cottbus. Diese beiden Klubs sollen wie Arminia Bielefeld und Eintracht Braunschweig zudem die Fühler nach Ramien Safi ausgestreckt haben, dessen Vertrag endet, mit dem die Essener Verantwortlichen aber noch Gespräche geplant haben.
Auch noch offen ist die Zukunft von Jannik Hofmann (1. FC Nürnberg), Dickson Abiama (1. FC Kaiserslautern) und Jaka Cuber Potocnik (1. FC Köln), die allesamt auf Leihbasis für RWE spielten und ihren Wert für die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat hatten. In allen drei Fällen ist Essen an einer Weiterbeschäftigung interessiert. Ob es dazu kommt, bleibt allerdings abzuwarten.
Schon Nägel mit Köpfen gemacht wurden derweil bei Franci Bouebari, der nach seiner Ausleihe vom SC Freiburg fest verpflichtet werden konnte. Bouebari ist damit der erste Neuzugang, nachdem zuvor nur die beiden 18-jährigen Eigengewächse Romero Gerres und James Gnagnon nach oben gezogen wurden.
Ein erster echter Neuzugang scheint unterdessen vom SV Waldhof Mannheim nach Essen zu kommen. Nach Informationen von Reviersport steht der Wechsel von Janne Sietan aus der Kurpfalz zu RWE unmittelbar bevor. Der 23-Jährige, der in der vergangenen Saison 34 Partien in der 3. Liga absolvierte und dabei 32 Mal in der Mannheimer Startelf stand, galt in den vergangenen Monaten auch als Kandidat für einen Wechsel in die 2. Liga, plant nun den nächsten Karriereschritt aber offenbar an der Hafenstraße.
Mit Sietan, der bei Energie Cottbus ausgebildet wurde und über den SV Babelsberg nach Mannheim gekommen ist, erhält RWE-Coach Koschinat einen zweikampfstarken Sechser, der bei Bedarf auch in der Innenverteidigung aushelfen kann. Für Leih-Rückkehrer Luca Bazzoli (SSV Ulm) und auch Ruben Reisig könnte es dann eng werden, zumal für das defensive Mittelfeld auch noch Gianluca Swajkowski und Routinier Klaus Gjasula im Kader stehen.







18+ | Glücksspiel kann abhängig machen | Spiele verantwortungsvoll | AGB gelten | Wir erhalten eine Provision von den hier aufgeführten Buchmachern | Erlaubt gemäß offizieller Whitelist| Hilfe unter www.buwei.de