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Auch knapp drei Wochen nach der 0:3-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth, die den Abstieg bedeutete, fällt es rund um Fortuna Düsseldorf vielen nicht leicht, sich mit der bevorstehenden Zukunft in einer 3. Liga zu beschäftigen, die durch den Zwangsabstieg des TSV 1860 München nochmals an Reiz verloren hat.
Gleichwohl stellt man sich in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt natürlich der Verantwortung und das mit dem klaren Ziel, auf direktem Wege in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Mit welchem Personal Trainer Alexander Ende, der trotz seiner gescheiterten Rettermission im Amt bleibt, den Wiederaufstieg bewerkstelligen soll, liegt allerdings in vielfacher Hinsicht noch im Ungewissen.
Externe Neuzugänge sind bislang Fehlanzeige, abgesehen von Steven van der Sloot. Der niederländische Rechtsverteidiger, der ablösefrei von ADO den Haag verpflichtet wurde, wird indes nicht für die Fortuna auflaufen. Van der Sloot sicherte sich bei seiner Unterschrift im Frühjahr mit einer Ausstiegsklausel für den Fall des Drittliga-Abstieges ab und kann für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 500.000 Euro gehen. Mit dem SC Paderborn und dem 1. FC Köln sollen laut Voetbal International inzwischen sogar zwei Bundesligisten Interesse bekunden, ebenso der FC St. Pauli, der 1. FC Magdeburg, Rapid Wien und der FC Utrecht, die alle eine bessere sportliche Perspektive bieten können als die Fortuna.
Wieder unter Vertrag stehen ab dem 1. Juli nach jetzigem Stand Danny Schmidt (Rot-Weiss Essen), King Manu (Energie Cottbus), Giovanni Haag (Red Star FC) und Ben Zich (Roda Kerkrade), die allesamt verliehen waren. Gerade bei Haag und bei Manu, den Cottbus nach dem Aufstieg in Liga zwei gerne halten würde, ist eine Rückkehr aber nicht unbedingt zu erwarten.
Noah Egouli aus der zweiten Mannschaft sowie Noah Egouli und Anas Slimani aus der U19 sind somit momentan die einzigen neuen Gesichter, wobei in den nächsten Wochen sicherlich mit einer größeren Anzahl an Transfers zu rechnen ist.
Zunächst allerdings liegt der Fokus des neuen Sportvorstandes Samir Arabi, der keine lange Einarbeitungsphase erhält, sondern sofort voll einsteigen muss, auf dem bisherigen Kader und dem Verbleib von potentiellen Eckpfeilern. Gute Aussicht bestehen in diesem Zusammenhang bei Matthias Zimmermann, der seit 2018 für die Fortuna spielt und beim Neuaufbau sowohl im zentralen Mittelfeld als auch auf der rechten Abwehrseite seine Erfahrung einbringen könnte. Beim 33-Jährigen sieht es laut der Rheinischen Post mittlerweile danach aus, als käme eine Einigung zustande.
Dagegen werden sich die Düsseldorfer Hoffnungen auf einen Verbleib von Florian Kastenmeier eher nicht erfüllen. Der Schlussmann, der als Kapitän auch zu den absoluten Führungsspielern gehörte, hat zunächst den Gang in die 3. Liga zwar nicht ausgeschlossen, doch mittlerweile deutet sich mehr und mehr ein Abschied des 28-Jährigen ab. Zum VfL Wolfsburg, der Kastenmeier wie auch der SV Werder Bremen als zweiten Mann einplanen würde, zieht es den gebürtigen Regensburger eher nicht, doch Hannover 96 soll mit der Nummer-eins-Perspektive und der Chance, um den Aufstieg in die Bundesliga zu spielen, locken.







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