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Miroslav Klose hat es schon vor dem Turnierstart geahnt. Der heutige Trainer des 1. FC Nürnberg äußerte die Erwartung, dass sein Rekord von 16 Toren bei WM-Endrunden fallen würde und hat schon wenige Tage nach dem Start der WM 2026 Recht behalten.
Denn Lionel Messi legte in der Nacht auf Mittwoch einen Traumstart in die Mission Titelverteidigung hin und schoss Argentinien mit einem Dreierpack zum klaren 3:0-Auftaktsieg gegen Algerien. Mit beinahe 39 Jahren steht Messi nun auch bei 16 WM-Toren und hat weitere Gelegenheiten, die alleinige Führung in diesem Ranking zu übernehmen.
Allerdings haben Klose und Messi noch einen Verfolger im Nacken, der über die WM 2026 hinaus beste Chancen hat, zum ewigen Top-Torschützen zu werden: Kylian Mbappé, der mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil daran hatte, dass Frankreich einen 3:1-Sieg gegen den Senegal einfahren konnte. Mbappé, der 2018 erstmals dabei war und damals auch schon Weltmeister wurde, steht bei 14 Treffern und hat wohl noch mindestens die WM 2030, vielleicht auch das Turnier 2034, um nachzulegen. Vor allem aber wird sich Mbappé nun bei der WM 2026 nicht mit den bisherigen beiden Treffern begnügen wollen.
Für England und damit einen weiteren Mitfavoriten beginnt die WM 2026 erst am heutigen Mittwoch (22 Uhr MESZ) mit dem europäischen Duell gegen Kroatien. Dann nicht mehr im Kader der Three Lions stehen wird Tino Livramento, der sich im Training eine Wadenverletzung zugezogen hat und für das gesamte Turnier ausfällt. Trainer Thomas Tuchel machte von der Möglichkeit Gebrauch, dass bis zum ersten Turnierspiel verletzte Akteure ersetzt werden dürfen, und nominierte Trevoh Chalobah nach.
Für die englische Startelf ist Chalobah aber ebenso kein Thema wie es Livramento gewesen wäre. Mit Spannung erwartet wird die Aufstellung der Three Lions gleichwohl, insbesondere mit Blick auf die Offensivreihe hinter Harry Kane, für die mehrere Hochkaräter zur Auswahl stehen und unter anderem die Entscheidung zwischen Jude Bellingham und Morgan Rogers auf der zentralen Position aussteht.
Ein guter Start ist natürlich das Ziel Englands und wäre auch für Tuchel selbst wichtig. Denn der englische Verbandsboss Mark Bullingham hat nun kein Geheimnis daraus gemacht, dass Tuchels Verlängerung bis 2028 ein Stück weit unter Vorbehalt erfolgt ist. „In jedem einzelnen Vertrag bei der FA gibt es Leistungsklauseln, aber ich werde nicht näher darauf eingehen, wie diese aussehen“, so Bullingham, der damit durchblicken ließ, dass bei einer enttäuschenden WM eine Trennung von Tuchel ohne Abfindungszahlung möglich wäre.
Dass die FIFA die eigene Kleiderordnung ernst nimmt, hat vor den jeweils ersten Turnierspielen schon die Anweisung an Haiti und Ägypten gezeigt, die Trikots verändern zu müssen.
Nun könnte auch Manuel Neuer Ärger drohen, der bei seiner Rückkehr ins Tor der deutschen Nationalmannschaft beim 7:1 gegen Curacao ein sichtbares Langarmshirt in anderer Farbe unter dem eigentlichen Trikot trug – was den Vorgaben zufolge nicht erlaubt ist. Dem 40 Jahre alten Schlussmann drohen Konsequenzen, vermutlich aber nur in Form einer kleinen Geldstrafe.







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