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Mit den Spielen zwischen Ghana und Panama (1:0) und Usbekistan gegen Kolumbien (1:3) ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag der erste Spieltag der Vorrunde der WM 2026 abgeschlossen worden. Alle 48 Mannschaften waren somit ein Mal im Einsatz und auch wenn die Eindrücke alleine aus 90 Minuten sicherlich nicht ausreichend sind, lassen sich doch erste Tendenzen erkennen.
Etwa, dass afrikanische Mannschaften offenkundig nochmals näher an die Spitze herangerückt sind. Vor allem Marokko (1:1 gegen Brasilien) und die Elfenbeinküste (1:0 gegen Ecuador) haben gut losgelegt, aber auch Ägypten gelang ein nicht unbedingt zu erwartendes 1:1 gegen Belgien und der Senegal bereitete Frankreich trotz der am Ende kassierten 1:3-Niederlage doch einige Probleme. Ghana feierte gegen Panama einen Sieg und mit den Kap Verden sowie der DR Kongo trotzen gleich zwei afrikanische Teams vermeintlichen Mitfavoriten einen Punkt ab. Nach dem torlosen Remis der Kap Verden gegen Spanien glich die DR Kongo gegen Portugal einen frühen Rückstand aus und verzeichnete schlussendlich ein mehr als verdientes 1:1.
In Portugal war die Enttäuschung nach dem Auftakt unterdessen groß. Auch, weil die so hochgewettete und mit reichlich individueller Qualität ausgestattete Mannschaft von Trainer Roberto Martinez uninspirierten Fußball spielte und nur selten zwingend wurde. Keine wirkliche Hilfe war dabei Cristiano Ronaldo, der mit 41 Jahren zwar die vollen 90 Minuten auf dem Feld stand, allerdings nur auf 25 Ballkontakte kam und nunmehr seit zehn Spielen bei WM- bzw. EM-Endrunden auf ein Tor wartet.
Die Partie gegen die DR Kongo war in jedem Fall Wasser auf die Mühlen der nicht wenigen Kritiker, die Ronaldo als Bremse für das portugiesische Team sehen und sich in der Offensive eine andere Aufstellung wünschen würden.
Intern scheinen indes keine Zweifel an Ronaldo vorhanden und generell zeigten sich nicht alle Akteure selbstkritisch: „Cristiano hat sehr gut gespielt, die ganze Mannschaft hat ein hervorragendes Spiel gemacht“, sorgte Joao Neves, der das frühe Führungstor erzielt hatte, mit seiner Analyse für etwas Stirnrunzeln und verbreitete überdies Zuversicht, die in Portugal so manchem Fan allerdings etwas schwerer fallen dürfte: „Dieses Unentschieden wird uns nicht unterkriegen. Im Gegenteil, es wird uns stärken. Wir werden mehr Chancen kreieren und mehr Tore schießen.“
Ganz anders als Portugal und Ronaldo haben England und Harry Kane einen gelungen Start in die WM 2026 hingelegt. Im bislang wohl spektakulärsten Spiel des Turniers besiegten die Three Lions in einer Neuauflage des Halbfinales von 2018 Kroatien mit 4:2 und untermauerten damit auch, zum Kreis der Favoriten zu gehören.
Kane hatte zunächst zwar Glück, dass sich Kroatiens Schlussmann Dominik Livakovic bei seinem im ersten Versuch vergebenen Elfmeter zu früh von der Linie bewegte und im zweiten Anlauf verwandeln durfte, legte dann aber einen Kopfballtreffer nach und führte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel zu den ersten drei Punkten. In den Spielen gegen Ghana und Panama sollten England nun das Weiterkommen fix machen, bevor es dann erst richtig interessant wird.







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