
Der zweite Vorrundenspieltag der WM 2026 geht am heutigen Dienstag sowie in der Nacht auf Mittwoch mitteleuropäischer Zeit mit vier weiteren Partien zu Ende, bevor dann die finalen Gruppenspiele jeweils parallel angesetzt sind. Schon zuvor aber sind einige Entscheidungen gefallen. So ist mit Jordanien nach einer 1:2-Niederlage gegen Algerien die nächste Mannschaft vorzeitig ausgeschieden, während mit Argentinien, Frankreich und Norwegen gleich drei Teams das Sechzehntelfinale buchen konnten, Titelverteidiger Argentinien sogar schon als Gruppensieger wie zuvor bereits die USA, Mexiko und Deutschland.
Im Blickpunkt beim argentinischen Duell mit Österreich stand – natürlich – wieder einmal Lionel Messi. Der achtfache Weltfußballer, der schon zum Auftakt gegen Algerien alle drei Treffer zum 3:0-Sieg für die Albiceleste erzielt hatte, vergab zwar früh leichtfertig einen Elfmeter, brachte Argentinien aber dann kurz vor der Pause dennoch in Führung und legte in der Schlussphase auch das 2:0 nach. Messi steht damit vier Tage vor seinem 39. Geburtstag mit fünf Treffern in zwei Spielen nicht nur an der Spitze der Torjägerliste der WM 2026, sondern darf sich nun auch alleiniger WM-Rekordtorschütze nennen. Hatte Messi mit dem Dreierpack gegen Algerien zum bislang mit 16 Toren führenden Miroslav Klose aufgeschlossen, liegt der argentinische Superstar nun mit 18 Treffern alleine vorne im Ranking.
Durchaus wahrscheinlich allerdings, dass Messi seinen Rekord nicht für alle Ewigkeit behalten wird. Denn Kylian Mbappé, der mit 27 Jahren mutmaßlich noch die eine oder andere WM vor sich hat, ließ sich nicht lange bitten und legte beim 3:0-Sieg gegen den Irak ebenfalls einen Doppelpack hin – wie schon beim 3:1 gegen den Senegal, sodass Mbappé bei vier Turniertoren steht und nach vier Treffern bei der WM 2018 sowie acht Toren bei der WM 2022 insgesamt auch schon 16 Mal bei Endrunden getroffen hat.
Nicht mithalten kann im historischen Ranking Erling Haaland, spielt der Torjäger von Manchester City doch seine erste WM. Wie Mbappé traf indes auch Haaland bei den Siegen Norwegens gegen den Irak (4:1) und nun gegen den Senegal (3:2) doppelt, hatte damit enormen Anteil daran, dass die Wikinger bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren direkt in die K.o.-Phase durchgestartet sind und im abschließenden Gruppenspiel gegen Frankreich nun „nur“ noch ermitteln, wer als Erster und wer als Zweiter weiterkommt.
Messi, Mbappé und Haaland sind drei der Favoriten auf den Titel des WM-Torschützenkönigs 2026. Ein weiterer ist Harry Kane, der beim englischen 4:2-Auftaktsieg gegen Kroatien doppelt eingenetzt hat und nun am heutigen Dienstag gegen Ghana (22 Uhr MESZ) sicherlich nachlegen will. Die Three Lions waren bislang mit das überzeugendste Team bei dieser WM und wollen die Leistung aus der ersten Partie bestätigen.
Im Gegensatz dazu wollen und müssen Portugal und Cristiano Ronaldo nach dem mauen 1:1 gegen die DR Kongo in vielerlei Hinsicht zulegen. Gegen Usbekistan (19 Uhr MESZ) ist ein Sieg praktisch Pflicht, um nicht am letzten Spieltag gegen Kolumbien mächtig unter Druck zu stehen.







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