

Bildquelle: Shutterstock.com
Am Dienstagabend und in der Nacht auf Mittwoch mitteleuropäischer Zeit wurde bei der WM 2026 der zweite Vorrundenspieltag komplettiert. Während mit Kolumbien ein weiteres Team den vorzeitigen Einzug ins Sechzehntelfinale perfekt machen konnte, ist mit Panama auch wieder eine Nation schon vor dem finalen Spieltag definitiv ausgeschieden. Im Blickpunkt standen in den Gruppen K und L indes vor allem die zweiten Auftritte von Portugal und England, die beide zumindest zum erweiterten Kreis der Titelfavoriten gezählt werden, allerdings einen unterschiedlichen Start hingelegt hatten.
Portugal stand so gegen Usbekistan bereits unter Druck, nachdem im ersten Spiel gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) weder das Ergebnis noch die Leistung den Erwartungen entsprochen hatte. Besonders viel Kritik ausgesetzt war Cristiano Ronaldo, der davon und von den Torerfolgen der anderen Superstars wie Lionel Messi, Kylian Mbappé oder Erling Haaland angestachelt aber eine starke Antwort gab. Ronaldo brachte Portugal gegen ein überfordertes Usbekistan schon nach sechs Minuten in Führung und legte auf dem Weg zum am Ende deutlichen 5:0-Erfolg seiner Mannschaft noch vor der Pause einen weiteren Treffer nach.
Schon vor dem finalen Duell mit Kolumbien, bei dem es um den Gruppensieg geht, hat Portugal damit beste Chancen auf das Weiterkommen. Aufgrund der um sechs Treffer besseren Tordifferenz gegenüber der DR Kongo könnten sich Ronaldo und Co. möglicherweise für Platz zwei sogar eine Niederlage erlauben, würden aber mit ziemlicher Sicherheit zumindest als einer der besten acht Gruppendritten unter die letzten 32 einziehen.
England war am ersten Spieltag mit dem 4:2-Sieg gegen Kroatien eine der Mannschaften, die den besten Eindruck hinterlassen hat. Daran anknüpfen konnten die Three Lions in einem über weite Strecken zähen und teilweise schlicht langweiligen Spiel gegen Ghana aber nicht. Die Black Stars staffelten sich tief in der eigenen Hälfte, gaben der englischen Offensive nur wenig Raum und brachten tatsächlich ein 0:0 über die Bühne, dank dem in Kombination mit dem späten 1:0-Auftaktsieg gegen Panama das Weiterkommen schon sehr wahrscheinlich ist.
Harry Kane hatte in der 87. Minute die große Chance auf das goldene Tor ging diesmal aber wie seine Kollegen leer aus. Große Gedanken macht sich der englische Kapitän deshalb aber nicht: „Ich habe darauf gewartet, dass mir so eine Gelegenheit zufällt, aber ich kam nicht richtig über den Ball. So ist das eben. Ich bin lange genug Stürmer, um zu wissen, dass sie nicht immer reingehen.“
Auch Trainer Thomas Tuchel war keineswegs enttäuscht darüber, dass der erhoffte zweite Sieg ausgeblieben ist: „Wenn du nicht mit einem Tor ins Spiel startest, dann wird es ein Geduldsspiel und ganz schwierig gegen den tiefen Block. Sie waren fast immer in der Abwehr. Man musste immer höllisch aufpassen, es hat nicht gereicht.“
Ohne Pause geht es am Mittwochabend bereits mit den letzten Spieltagen in den Gruppen A bis C weiter. Bislang steht aus diesem Kreis nur Mexiko sicher im Sechzehntelfinale. Fünf weitere Nationen werden folgen und drei weitere wollen sich für den Quervergleich der Gruppendritten in eine gute Position bringen.







18+ | Glücksspiel kann abhängig machen | Spiele verantwortungsvoll | AGB gelten | Wir erhalten eine Provision von den hier aufgeführten Buchmachern | Erlaubt gemäß offizieller Whitelist| Hilfe unter www.buwei.de