

Auch in den Gruppen D, E und F sind bei der WM 2026 nun die Entscheidungen gefallen. Nachdem zuvor die USA und Deutschland schon weiter waren, zogen am späten Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag auch Australien, die Elfenbeinküste, die Niederlande und Japan auf direktem Wege in die K.o.-Phase ein. Zudem stehen Ecuador und Schweden bereits als zwei der acht besten Gruppendritten im Sechzehntelfinale. Paraguay, Dritter hinter den USA und Australien, muss hingegen noch bangen und den Ausgang der noch offenen sechs Gruppen abwarten.
Die ersten vier K.o.-Spiele stehen fest. War zuvor schon klar, dass Kanada und Südafrika das Sechzehntelfinale eröffnen würden, kommt es zu zwei attraktiven Duellen zwischen Brasilien und Japan sowie der Niederlande und Marokko. Außerdem bekommt es Gastgeber USA mit Bosnien-Herzegowina zu tun.
Zuvor schon als Gruppensieger feststehend konnte sich die USA den Luxus erlauben, im letzten Gruppenspiel zu rotieren – und weil die Türkei als Gegner bereits ausgeschieden war ohne Vorwürfe bezüglich einer Wettbewerbsverzerrung fürchten zu müssen. Eine gleich auf neun Positionen veränderte US-Auswahl lieferte sich mit der Türkei ein unterhaltsames Duell, das letztlich erst in der achten Minute der Nachspielzeit durch den 3:2-Siegtreffer von Kaan Ayhan entschieden wurde.
Die Türkei kann nun zumindest mit einem Achtungserfolg die Heimreise antreten, der womöglich auch für die Zukunft von Trainer Vincenzo Montella nicht unwichtig war. Bei der USA war die Stimmung dennoch positiv. Auch, weil der im Auftaktspiel angeschlagen ausgewechselte Christian Pulisic nach einer Stunde sein Comeback gab.
Weit weniger unterhaltsam war das torlose Parallelspiel zwischen Australien und Paraguay. Die Socceroos sind damit durch, während die Südamerikaner hoffen müssen, zu den acht besten Gruppendritten zu gehören.
Nach dem späten 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste war in Deutschland durchaus schon mehr als nur ein Anflug von Euphorie vorhanden. Mit einem in allen Belangen enttäuschenden Auftritt, der zurecht mit einer 1:2-Niederlage bestraft wurde, erhielt die DFB-Elf gegen Ecuador allerdings einen herben Dämpfer. El Tri präsentierte sich weitaus leidenschaftlicher und schaffte nach dem ergebnistechnisch enttäuschenden Start mit nur einem Punkt aus zwei Spielen noch die Wende.
Weiter ist auch die Elfenbeinküste, die sich gegen Curacao keine Blöße gab und dank zweier Treffer von Nicolas Pepe souverän mit 2:0 gewann. Für WM-Debütant Curacao ist das Turnier damit zwar beendet, doch können die Karibik-Kicker nach ihren Auftritten erhobenen Hauptes abreisen.
Tunesien hat zwar die Anzahl der Gegentore nochmals reduzieren können, letztlich nach den Pleiten gegen Schweden (1:5) und Japan (0:4) aber auch gegen die Niederlande mit 1:3 verloren und reist unter dem Strich wohl mit dem schlechtesten Ergebnis aller 48 Teilnehmer ab.
Die Niederlande sicherte sich derweil den Gruppensieg vor Japan und Schweden, die sich mit einem 1:1 trennten, das beide in die Runde der letzten 32 befördert.







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