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Frankreich steht als erste Nation im Halbfinale der WM 2026. Am Donnerstagabend setzte sich die Equipe Tricolore im ersten Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 durch und lieferte gegen den mutmaßlich besten Vertreter Afrikas einen weiteren Nachweis dafür, nicht zufällig für viele Experten der Top-Favorit auf den Titel zu sein.
In von Frankreich über weite Strecken klar dominierten 90 Minuten stand einmal mehr Kylian Mbappé im Mittelpunkt, der zunächst in der 28. Minute mit einem an ihm selbst verursachten und schwach getretenen Elfmeter an Marokkos Schlussmann Bono scheiterte. In der 60. Minute war es dann aber auch Mbappé, der sehenswert von der Strafraumkante in den Winkel traf und die französischen Bemühungen belohnte, bevor dann Ousmane Dembelé nur sechs Minuten später mit dem 2:0 für die Vorentscheidung sorgte.
Der Sieg Frankreichs geriet in der Folge auch nicht mehr in Gefahr und dennoch verfinsterte sich die Miene von so manchem Anhänger des Vize-Weltmeisters von 2022. Denn Mbappé, der gemeinsam mit Lionel Messi mit acht Treffern die Torschützenliste der WM-Endrunde anführt, ging nach 77 Minuten angeschlagen vom Feld. Der 27-Jährige war anschließend mit einem Eisbeutel auf dem Knöchel, der bei einem Foulspiel von Issa Diop zwischen den beiden französischen Toren lädiert wurde, auf der Bank zu sehen.
Mbappé selbst konnte aber nach Spielende schnell Entwarnung geben: „Der Knöchel hat wehgetan, es ist okay, es geht. Wir haben auch andere Spieler im Kader, die das auch können und die das am Ende besser nach Hause spielen konnten als ich“, ließ der Angreifer von Real Madrid durchblicken, keine ernsthafte Verletzung davongetragen zu haben.
Und auch Trainer Didier Deschamps, der für die Schlussviertelstunde Jean-Philippe Mateta ins Sturmzentrum beorderte, macht sich keine größeren Sorgen um seinen Ausnahmespieler: „Er hat sich ein wenig am Knöchel wehgetan. Aber es sind gerade viele Spiele, da passiert so etwas. Es ist nichts Ernstes.“
Dass Frankreich ohne gelbe Karte durch das Viertelfinale gekommen ist und nun erneut sämtliche Verwarnungen – etwa von Michael Olise – gestrichen wurden, sorgte bei Coach Deschamps zudem für eine gewisse Erleichterung, ist damit doch klar, dass es sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel keine Ausfälle aufgrund von Sperren geben wird.
Auf wen Frankreich im Halbfinale trifft, entscheidet sich am Freitagabend im rein europäischen Vergleich zwischen Spanien und Belgien. Europameister Spanien, im gesamten Turnierverlauf noch ohne Gegentor, ist sicherlich der Favorit, trifft aber auf eine belgische Mannschaft, die sich im Laufe des Turniers gesteigert hat und gerade mit dem klaren 4:1 im Achtelfinale gegen Gastgeber USA richtig Selbstvertrauen getankt hat – ohne die eigentlichen Superstars Jeremy Doku und Kevin de Bruyne in der Startelf, die nach zuvor enttäuschenden Auftritten (zunächst) auf der Bank geblieben sind und vermutlich auch gegen Spanien nicht der Anfangsformation von Trainer Rudi Garcia angehören werden.







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