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16 Jahre nach dem Triumph 2010 in Südafrika greift Spanien zum zweiten Mal in der Historie nach dem Weltmeisterschaftstitel. Im Endspiel am Sonntag in New York / New Jersey bekommt es die Furia Roja im Duell Europameister gegen Copa-America-Sieger mit Titelverteidiger Argentinien zu tun – und steht damit zwar einerseits vor einer alles andere als kleinen Hürde, gilt andererseits aber nicht zuletzt dank des bärenstarken Halbfinal-Auftritts gegen Frankreich (2:0) als zumindest leichter Favorit.
Für Spanien spricht zum einen die ausgeprägte Defensivstärke, hat die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente doch im bisherigen Turnierverlauf nur einen einzigen Gegentreffer hinnehmen müssen und es geschafft, die französische Star-Offensive um Kylian Mbappé, Ousmane Dembelé und Michael Olise praktisch gar nicht zum Zug kommen zu lassen. Zum anderen hat Spanien abgesehen vom holprigen Auftaktspiel gegen Kap Verde (0:0) immer getroffen und gerade gegen Frankreich bewiesen, nicht viele Chancen zu benötigen, um eine Partie auf die eigene Seite ziehen zu können.
Nicht unwichtig wäre es für Spanien natürlich, die A-Elf auf den Platz schicken zu können, wonach es aktuell aber aussieht, obwohl mit Lamine Yamal und Pedro Porro zwei gegen Frankreich entscheidende Akteure leicht angeschlagen sind. Yamal, der bisher das Turnier zwar noch nicht wie erhofft und erwartet geprägt hat, holte gegen Frankreich den von Mikel Oyarzabal zum 1:0 verwandelten Elfmeter heraus, wurde dabei allerdings von Lucas Digne relativ heftig am Oberschenkel erwischt. Daraus resultierte eine leichte Blessur, aufgrund derer der 19-Jährige am Donnerstag nur eine individuelle Einheit absolvieren konnte.
Ebenfalls nicht mit der Mannschaft trainierte mit Pedro Porro der Schütze des zweiten Treffers gegen Frankreich, der schon im Halbfinale kurz vor Schluss wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden musste. Weder um den Rechtsverteidiger, der schon das letzte Vorrundenspiel gegen Uruguay (1:0) wegen leichter Beschwerden verpasst hat, noch um Yamal macht sich de la Fuente aber größere Sorgen. Der spanische Coach sprach nach dem Training von einer Vorsichtsmaßnahme und dürfte mit dem Duo für das Finale am Sonntag fest planen.
Dann ist es für Spanien – wie natürlich auch für Argentinien – eigentlich Motivation genug, die beste Mannschaft der Welt werden zu können. Gleichwohl sorgt der spanische Verband RFEF für einen zusätzlichen Anreiz in finanzieller Form.
Denn Medienberichten zufolge würde der Verband basierend auf einer Vereinbarung mit dem Mannschaftsrat 45 Prozent der FIFA-Prämie für den Weltmeister in Höhe von 50 Millionen Dollar (ca. 43,7 Millionen Euro) an die Spieler weitergeben. Jeder Akteur aus dem 26 Mann umfassenden Aufgebot bekäme folglich etwa 756.000 Euro und damit mehr als je zuvor. Als Spanien 2010 in Südafrika Weltmeister wurde, waren es noch 600.000 Euro pro Spieler.







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