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Rund zwei Monate liegt der Abstieg aus der 2. Bundesliga, den in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zunächst niemand wirklich wahr haben wollte, mittlerweile zurück. Inzwischen richtet sich bei Fortuna Düsseldorf der Blick aber komplett in die Zukunft und auf die neue Saison in der 3. Liga, die für die Rheinländer in gut zwei Wochen mit dem Eröffnungsspiel am 7. August beim SV Waldhof Mannheim beginnt.
Dann will Trainer Alexander Ende, der trotz seiner gescheiterten Retter-Mission das Vertrauen erhalten hat, um den Neuaufbau anzuleiten, natürlich möglichst gleich mit drei Punkten starten und die Ambitionen seiner Mannschaft untermauern – wenngleich in der öffentlichen Kommunikation bislang eher Zurückhaltung angesagt ist.
Mit Dominique Heintz (1. FC Köln), Lasse Rieß (1. FSV Mainz 05, ausgeliehen), Jomaine Consbruch (SpVgg Greuther Fürth), Sascha Risch (Dynamo Dresden), Fabian Schleusener (Karlsruher SC) verpflichtete die Fortuna fünf Akteure von Erst- oder Zweitligisten, zudem Steven van der Sloot vom niederländischen Erstliga-Aufsteiger, der entgegen der ersten Erwartungen offenbar trotz des Abstieges in Düsseldorf bleiben wird.
Eric Hottmann hat mit 13 Treffern in der vergangenen Saison seine Torjägerqualitäten in Liga drei bereits bewiesen, in der Louis Lord (Erzgebirge Aue) mehr als nur angedeutet hat, ein herausragendes Torwarttalent zu sein. Miguel Gonçalves (FC 08 Homburg), Lukas Eixler (FSV Zwickau) und Felix Meiser aus dem Nachwuchs des FC Augsburg hoffen unterdessen auf den nächsten Karriereschritt.
Mit Jorrit Hendrix und Yassine Bouchama sind auch zwei Spieler neu in Düsseldorf, die Trainer Ende aus gemeinsamen Tagen bei Preußen Münster kennt und schätzt. Und das Duo erhält in Kürze weiteren Zuwachs aus der Universitätsstadt, denn wie zuerst die Rheinische Post berichtete, befindet sich auch Marcel Benger im Anflug. Der 28-Jährige, der sowohl in Münster als auch schon davor beim SC Verl unter Trainer Ende spielte, ist nach dem Münsteraner Abstieg seit dem 1. Juli vereinslos und kann deshalb ablösefrei verpflichtet werden – wie mit Ausnahme von Hottmann, Gonçalves und Meiser alle bisherigen Neuzugänge.
Benger wird aller Voraussicht nach zeitnah als Neuzugang Nummer 14 dieses Sommers vorgestellt, aber nicht die letzte Verstärkung bleiben – auch nicht auf seiner Position im defensiven Mittelfeld, die bisher mit dem 17-jährigen Elias Arden sehr dünn besetzt war.
Nach Informationen der Bild bemüht sich Düsseldorfs Geschäftsführer Samir Arabi zusätzlich noch um einen hochkarätigen Sechser, der noch einmal einen Qualitätszuwachs bedeuten würde. Der Name des offenbar schon einigermaßen konkret ins Auge gefassten Kandidaten ist bisher aber noch nicht durchgesickert. Und aktuell ist auch völlig offen, ob es Arabi gelingt, die Personalie über die Bühne zu bekommen.
Falls nicht, hätten aber Benger und auch Arden, auf den man in Düsseldorf große Stücke hält und dem schon in der bevorstehenden Saison der Durchbruch zugetraut wird, die volle Rückendeckung.






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