
In gut zwei Wochen startet Viktoria Köln mit einem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg in die neue Saison – und natürlich mit dem Ziel, dann direkt die ersten drei Punkte einzufahren und den Grundstein für ein weiteres, erfolgreiches Jahr zu legen. Obwohl die beiden letzten Spielzeiten als Tabellensechster und -zehnter abgeschlossen wurden, wäre es auch diesmal wieder ein Erfolg, wenn die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm nichts mit dem Abstieg zu tun hätte.
Dass keine höheren Ziele ausgegeben werden, hat den einfachen Grund, dass die Domstädter auch in diesem Sommer wieder Qualität verloren haben. Leonhard Münst (VfL Osnabrück), Lars Dietz (Patro Eisden), Benjamin Zank (SpVgg Greuther Fürth) und Simon Handle (UFC Hallein) sind mehrere prägende Akteure nicht mehr dabei, wenngleich der Aderlass nicht ganz so groß scheint wie ein Jahr zuvor, als unter anderem Said El Mala den Verein innerhalb der Stadtgrenzen zum 1. FC Köln verlassen hat.
Die Kölner Verantwortlichen freilich sind auch nicht untätig gewesen, sondern haben mittlerweile auch neun Neuzugänge präsentiert, die die Lücken schließen und im Idealfall sogar für einen Zuwachs an Qualität sorgen sollen.
In den vergangenen Tagen wurden nach den vorherigen Verpflichtungen von Pascal Fallmann (Erzgebirge Aue), Jason Amann (1. FSV Mainz 05 II), Eric Gueye (Rot-Weiß Oberhausen), Niklas Jahn (VfL Bochum II), Niklas Swider (Borussia Mönchengladbach), Niklas Castelle (SSV Ulm 1846) und Alexander Prokopenko (Carl Zeiss Jena) noch zwei weitere Zugänge vorgestellt.
Zunächst gab die Viktoria die Ausleihe von Noah Maboulou bekannt, der für ein Jahr auf Leihbasis vom 1. FC Nürnberg nach Köln kommt. Der 21-jährige Kongolese kam in seinem ersten Jahr in Deutschland nicht über elf überwiegend kurze Einsätze für den 1. FC Nürnberg hinaus und soll nun in Köln Spielpraxis sammeln.
“Wir freuen uns sehr, mit Noah genau die Art von Stürmer für uns zu gewinnen, die wir nach dem Abgang von Benjamin Zank gesucht haben. Noah zeichnet sich durch hohes Tempo, einen guten Zug zum Tor und Abschlussqualität mit beiden Füßen aus. Dazu ist er offensiv flexibel und kann auch als zweiter Stürmer oder über den Flügel spielen”, kommentierte Viktorias Sportlicher Leiter Valentin Schäfer die Unterschrift Maboulous.
Als bis dato letzter Neuzugang schlug schließlich Kilian Jakob in Köln auf. Der 28 Jahre alte Linksverteidiger, der für den FC Augsburg 2017/18 sogar ein Mal in der Bundesliga ran durfte, bringt die Erfahrung aus 17 Zweit- und 90 Drittliga-Spielen mit.
In der vergangenen Saison kam Jakob wegen mehrerer Verletzungen nicht über vier Einsätze für den TSV 1860 München hinaus und war nach dem Zwangsabstieg der Löwen ablösefrei auf dem Markt.
In Köln hofft Jakob nun auf einen Neustart und sollte auch direkt einsatzbereit sein. Denn am letzten Spieltag der Vorsaison im Mai feierte Jakob nach über drei Monaten Zwangspause sein Comeback und stand 70 Minuten auf dem Feld.






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