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In zehn Tagen beginnt für Fortuna Düsseldorf mit dem Eröffnungsspiel beim SV Waldhof Mannheim die neue Saison, nach dem ebenso bitteren wie vermeidbaren Abstieg aus der 2. Bundesliga indes nur noch auf drittklassiger Ebene, aber mit dem klaren Ziel, auf direktem Wege wiederaufzusteigen.
Für diese Mission konnte Trainer Alexander Ende, der trotz des verpassten Klassenerhalts die Chance zum Neuaufbau erhalten hat, am heutigen Dienstag mit Philipp Förster bereits seinen 15. Neuzugang begrüßen, der zusammen mit dem 1. FC Köln gekommenen Dominique Heintz in der Innenverteidigung, Jorrit Hendrix (Preußen Münster) im zentralen Mittelfeld und Fabian Schleusener (Karlsruher SC) eine neue, sehr erfahrene Achse bilden dürfte.
Förster, dessen Vertrag beim Karlsruher SC am 30. Juni ausgelaufen ist und der somit ablösefrei auf dem Markt war, dürfte für die Position im zentralen, offensiven Mittelfeld eingeplant sein und soll zu einem entscheidenden Faktor werden. „Mit Philipp gewinnen wir einen weiteren erfahrenen Offensivspieler für uns. Er ist ein technisch starker Spieler, der mit seinem linken Fuß und seiner Kreativität ein Unterschiedsspieler sein kann. Dies hat er bei seinen vorherigen Stationen in der Bundesliga und 2. Bundesliga bereits mehrfach unter Beweis gestellt“, freute sich Geschäftsführer Samir Arabi auf der Vereinshomepage über die Unterschrift des 31-Jährigen und skizzierte zugleich die damit verbundenen Erwartungen.
Der Schritt in die 3. Liga ist für Förster selbst, der auf 83 Bundesliga- und 137 Zweitliga-Spiele zurückblicken kann, aber noch nie bei einem Drittligisten unter Vertrag stand, kein Problem. Der Routinier ließ indes auch durchblicken, dass er längst nicht bei jedem Klub auf dieser Ebene angeheuert hätte: „Die Fortuna ist ein Verein mit großer Tradition und einer klaren sportlichen Ausrichtung. Das hat mich überzeugt. Ich freue mich darauf, ein Teil dieser Mannschaft zu werden, meine Erfahrung einzubringen und gemeinsam mit dem Team eine erfolgreiche Saison zu spielen.“
Nach einigen Wochen ohne Mannschaftstraining wird Förster aber vermutlich noch etwas Zeit benötigen, um zu einer vollwertigen Alternative zu werden. Ob es in Mannheim gleich für die Startelf reicht, bleibt daher abzuwarten.
Sofern nichts Außergewöhnliches passiert, wird am nächsten Freitag Lasse Rieß im Fortuna-Tor stehen. Der vom 1. FSV Mainz 05 ausgeliehene Schlussmann hat sich erwartungsgemäß als neue Nummer eins und damit Nachfolger von Florian Kastenmeier herauskristallisiert. Und Rieß hat in der Vorbereitung mehr als nur angedeutet, die von Kastenmeier hinterlassene Lücke füllen zu können.
Der 25-Jährige, der ebenfalls Teil der neuen Achse ist, passt als mitspielender Torhüter perfekt zur Spielphilosophie von Trainer Alexander Ende und soll seinen Beitrag zum Aufstieg leisten. Dann wäre ein längerer Verbleib in Düsseldorf nicht ausgeschlossen. Zwar besitzt die Fortuna keine Kaufoption, doch mit Mainz besteht laut Bild die Absprache, dass eine Verlängerung der Leihe möglich ist, sollte Düsseldorf 2027/28 wieder zweitklassig spielen. Bis dahin freilich ist der Weg im Moment noch weit.







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