
In acht Tagen hat der SV Waldhof Mannheim die Ehre, mit einem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf die neue Saison der 3. Liga eröffnen zu dürfen. Mit dem Zweitliga-Absteiger, der für viele Experten gleichzeitig der Top-Favorit auf den Aufstieg ist, bekommen die Buwe direkt eine schwierige Aufgabe vorgesetzt, die auch dazu dient, den eigenen Leistungsstand besser einschätzen zu können.
Die jüngsten beiden Testspiele gegen den slowenischen Vertreter NK Triglav Kranj und gegen den österreichischen Zweitligisten FC Liefering, die Teil des siebentägigen Trainingslagers waren und beide mit 4:1 gewonnen wurden, lassen durchaus auf eine gute Frühform schließen. Bevor es gegen Düsseldorf erstmals um Punkte geht, testet der SV Waldhof aber am Samstag noch ein letztes Mal gegen Eintracht Frankfurt, bevor am Sonntag im Landespokal beim FV Elztal eine Pflichtaufgabe auf dem Programm steht.
Im Vergleich zur vergangenen Saison, die jenseits von Gut und Böse auf dem neunten Tabellenplatz abgeschlossen wurde, hat sich in Mannheim einiges getan. Mit Rui Mota ist ein neuer Trainer am Werk, der mit der Ernennung von gleich vier gleichberechtigten Kapitän – Thijmen Nijhuis, Lukas Klünter, Claudio Kammerknecht und Terrence Boyd – eine außergewöhnliche Entscheidung getroffen hat.
Der von Dynamo Dresden gekommene Kammerknecht ist einer von bislang acht Neuzugängen, die überwiegend mit der 3. Liga Neuland betreten. Jid Okeke (Stockport County), Yannis Hör (TSG Hoffenheim II), Moritz Polte (BFC Dynamo), Noah Joel Sarenren Bazee (Arminia Bielefeld), Leroy-Jacques Mickels (FK Zira), Goncalo Gregorio (FC Noah) und Jan Ulbricht (SV Meppen) haben aber natürlich allesamt das Ziel, auf dieser Ebene Fuß zu fassen und ihren Teil dazu beizutragen, mit dem SV Waldhof einen Schritt nach vorne zu machen.
Schließlich ist es kein Geheimnis, dass in der Quadratestadt in nicht allzu ferner Zukunft die Rückkehr in die 2. Bundesliga gelingen soll, wenngleich aktuell die Zielsetzung bedeutend weniger offensiv kommuniziert wird als desöfteren in der jüngeren Vergangenheit.
Ein Baustein des angestrebten Erfolges soll auch die neue Partnerschaft mit der Stölting Service Group sein, die in dieser Woche als neuer Hauptsponsor präsentiert wurde. Wie Mannheims Präsident Bernd Beetz auf der Vereinshomepage betonte, soll es sich bei dieser Partnerschaft aber um „weit mehr als ein klassisches Sponsoring “ handeln, vielmehr um den „Beginn einer Zusammenarbeit, in der wir gemeinsam viel bewegen und den SV Waldhof Mannheim nachhaltig weiterentwickeln möchten.“
Beetz ist überzeugt von einer langfristigen und erfolgreichen Kooperation, die den Verein möglicherweise auch von ihm selbst ein Stück weit unabhängiger machen soll.
Die neue Partnerschaft beginnt dabei gleich mit Highlight-Wochen. Denn nach der Partie gegen Düsseldorf folgt ein ähnlich schwieriges Auswärtsspiel bei Hansa Rostock, bevor am 21. August der 1. FC Kaiserslautern zum brisanten Erstrunden-Duell im DFB-Pokal in der Carl-Benz-Arena gastiert.






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