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Acht Tage vor dem Auftaktspiel der neuen Saison bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim bestreitet der FC Hansa Rostock am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) im heimischen Ostseestadion seine Generalprobe gegen Borussia Mönchengladbach. Gegen den Bundesligisten wird die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann mutmaßlich richtig gefordert und anschließend in etwa um ihren Leistungsstand wissen.
Hansa hofft dann natürlich auf ein besseres Ergebnis als vergangenes Wochenende, als trotz der phänomenalen Unterstützung von rund 6.000 mit auf die Insel gereisten Fans beim FC Watford mit 0:3 verloren wurde.
Möglich, dass gegen Gladbach mit Peter Kiedl der jüngste Neuzugang der Kogge gleich seine Premiere feiert, wenn auch sehr wahrscheinlich nur als Joker.
Am Donnerstag gab der FC Hansa die Verpflichtung von Kiedl bekannt, der zuletzt auf Leihbasis für die SV Ried spielte und nun von Sturm Graz fix nach Rostock gewechselt ist. Der 22-Jährige, der auf zwei U21-Länderspiele für Österreich und auf 21 Bundesliga-Einsätze in der Alpenrepublik (vier Tore, zwei Vorlagen) zurückblicken kann, erweitert die Möglichkeiten von Trainer Brinkmann im Sturm mit einem bisher nicht vorhandenen Profil.
„Peter ist ein zweikampfstarker Wandstürmer, der uns mit seiner Wucht und seiner Kopfballstärke zusätzliche Optionen gibt. Er kann Bälle festmachen, verlängern und für seine Mitspieler ablegen. Gleichzeitig bringt er eine starke Präsenz und gute Positionierungen in der Box mit und hat die Qualität, Chancen auch konsequent abzuschließen“, nennt Direktor Profifußball Amir Shapourzadeh auf der Vereinshomepage die wichtigsten Argumente für den Transfer und hebt zudem auch Kiedls Einsatzbereitschaft hervor, die das Rostocker Publikum mit ziemlicher Sicherheit schätzen wird: „Was uns ebenfalls gefällt: Peter arbeitet enorm viel gegen den Ball, gibt keinen Ball verloren und nimmt jeden Zweikampf an. Damit passt er auch von seiner Art, Fußball zu spielen, sehr gut zu uns.“
Kiedl selbst, der einen Vertrag bis 2029 unterschrieben hat, freut sich auf seine neue Aufgabe und „kann es kaum erwarten, das erste Mal im Ostseestadion vor unseren Fans auf dem Platz zu stehen.“
Kiedl ist der fünfte Angreifer im Rostocker Kader, in dem außerdem Emil Holten, Andreas Voglsammer, David Hummel und Tim Krohn stehen. Auch dann, wenn Trainer Brinkmann wie in der vergangenen Saison überwiegend auf zwei Spitzen setzen sollte, ist das Angebot damit recht groß. Nicht ausgeschlossen daher, dass im Laufe der nächsten Wochen bis zum Transferschluss am 1. September noch einer der Stürmer den Verein verlässt.
Die ersten Kandidaten dürften der schon in der Rückrunde der vergangenen Saison an Rot-Weiß Oberhausen verliehene Youngster Krohn und Hummel sein, der vor einem Jahr vom FC 08 Homburg verpflichtet wurde, in seiner ersten Spielzeit beim FC Hansa aber über 16 Einsätze nicht hinausgekommen ist und nur sechs Mal von Beginn an ran durfte.






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