
Den Saisonstart hat Rot-Weiss Essen mit der 2:5-Niederlage beim 1. FC Saarbrücken noch in den Sand gesetzt, doch dann mit einem 1:0-Erfolg gegen den TSV Havelse sowie dem 2:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den FC St. Pauli eine passende Antwort gegeben. Inklusive dem zwischenzeitlichen 7:2-Sieg nach Verlängerung im Landespokal beim SV Sonsbek sind für RWE somit drei Erfolge am Stück notiert, an die die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat am Samstag beim gänzlich in den Startlöchern hängengebliebenen SV Wehen Wiesbaden anknüpfen und sich in der Tabelle direkt im vorderen Bereich festsetzen will.
Unterdessen laufen an der Hafenstraße kurz vor Transferschluss am Dienstag auch noch Bemühungen um zumindest eine weitere Verstärkung. Ganz oben auf der Einkaufsliste steht nach Informationen der WAZ dabei ein offensiver Mittelfeldspieler, der im Idealfall das kreative Element stärken und selbst auch Torgefahr ausstrahlen soll. Die Suche nach einem Sechser läuft parallel dazu weiter, genießt aber im Vergleich zu einem Spielmacher nicht die oberste Priorität.
Konkrete Gespräche mit potentiellen Kandidaten soll es laut der WAZ bislang noch nicht gegeben haben. Sehr wohl aber befinden sich mehrere Spieler auf dem Essener Radar. Dazu gehört offenbar Leon Jensen, bei dem RWE grundsätzlich angefragt haben soll. Der 29-Jährige ist erst vor einem Jahr vom Karlsruher SC zu Hertha BSC gewechselt, konnte in der Hauptstadt aber nicht wie erhofft Fuß fassen und spielt in den Planungen von Trainer Stefan Leitl keine Rolle mehr.
Jensen soll allerdings eher auf ein neues Engagement in der 2. Bundesliga hoffen. Eine zu Wochenbeginn noch vorhandene Spur zum VfL Osnabrück scheint inzwischen nicht mehr heiß und ob der 1. FC Magdeburg nach der Ausleihe von Felipe Chavez vom FC Bayern München noch interessiert ist, erscheint fraglich. Möglich daher, dass sich Jensen in den letzten Tagen vor Transferschluss noch umorientieren und doch den Gang in die 3. Liga in Betracht ziehen muss.
Ebenfalls auf dem Zettel stehen soll Nick Bätzner, wenngleich es die von Sky vermeldeten Gespräche mit dem 26-jährigen Mittelfeldmann vom SC Paderborn laut der WAZ zumindest in konkreter Form noch nicht gegeben hat. Und auch bei Bätzner besteht das Problem, dass für den früheren U21-Nationalspieler die 3. Liga nur eine Notlösung wäre. Bätzner soll wie Jensen auf einen Wechsel in die 2. Bundesliga hoffen. Findet sich dort keine passende Option, würden die Essener Chancen wachsen. Allerdings soll mit Hansa Rostock ein weiterer ambitionierter und finanzkräftiger Klub die Fühler nach dem Offensivmann ausgestreckt haben.
Abhaken müssen die Essener Verantwortlichen hingegen endgültig die Personalie Nicolas Sessa. Auch nach einer wiederholten Anfrage hat sich an der Haltung des VfB Stuttgart, den 30-jährigen Führungsspieler seiner zweiten Mannschaft nicht abgeben zu wollen, nichts verändert.







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