
Mit sechs Punkten aus den ersten vier Spielen hat der SV Meppen einen ordentlichen Start in die neue Saison hingelegt und damit die Basis dafür geschaffen, wie angepeilt in der 3. Liga zu bleiben. Nach drei Jahren in der Regionalliga Nord wollen die Emsländer an die erfolgreiche Periode zuvor anknüpfen, als von 2017 bis 2023 durchweg Drittliga-Fußball gespielt wurde.
Mitverantwortlich dafür, dass Meppen zurück ist im Profifußball, ist Trainer Lucas Beniermann, der nach vorheriger Tätigkeit als Nachwuchskoordinator im August 2024 das Vertrauen der Verantwortlichen erhalten und bis heute vielfach zurückgezahlt hat.
Längst ist Beniermann in Meppen über jeden Zweifel erhaben und wurde nun schon kurz nach dem Start der neuen Saison mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Das zuvor nur bis zum Ende der laufenden Spielzeit datierte Arbeitspapier hat nach Informationen der Neuen Osnabrücker Zeitung nun eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028, die der Verein indes nicht offiziell kommuniziert hat.
Meppens Sportlicher Leiter Olufemi Smith machte in seinem Kommentar auf der Vereinshomepage zur Verlängerung kein Geheimnis aus seiner hohen Wertschätzung für Beniermann: „Lucas hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass er hervorragend zum SV Meppen und zu unserer sportlichen Ausrichtung passt. Er arbeitet sehr akribisch, entwickelt sowohl die Mannschaft als auch die einzelnen Spieler weiter und identifiziert sich voll mit dem Verein. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit und seine klare Vorstellung von Fußball bilden eine sehr gute Grundlage für unsere weitere Entwicklung. Deshalb freuen wir uns sehr, den gemeinsamen Weg fortzusetzen.“
Der 36 Jahre alte A-Lizenzinhaber, der im Januar mit seiner Ausbildung zum Fußball-Lehrer startet und dann zumindest vorübergehend eine persönliche Doppelbelastung zu stemmen hat freut sich über das ihm entgegengebrachte Vertrauen, betonte indes auch, mit seiner Arbeit noch lange nicht fertig zu sein: „Wir haben in der vergangenen Saison gemeinsam etwas Besonderes erreicht, wissen aber auch um die Herausforderungen und die Bedeutung der laufenden Saison. Wir werden alles dafür tun, um den Verein sportlich auch dauerhaft im Profifußball zu etablieren.“
Kurzfristig steht für den SVM und Beniermann eine englische Woche an, die man durchaus als richtungsweisend bezeichnen darf, sollte die Tabelle doch dann in der folgenden Länderspielpause erste klarere Konturen zeigen.
Beim SC Verl, gegen Viktoria Köln und bei der TSG Hoffenheim stehen hintereinander Duelle mit drei Mannschaften auf dem Programm, die eher nicht im vorderen Tabellendrittel erwartet werden und die somit zur direkten Meppener Konkurrenz zu zählen sind.
Nach dem 1:6-Debakel am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken peilen die Emsländer in Verl natürlich eine passende Reaktion an, wohlwissend dass die Ostwestfalen nach einem Fehlstart mit drei Niederlagen gerade bei Waldhof Mannheim ihren ersten Dreier eingefahren haben und mit dementsprechend gestärktem Selbstvertrauen antreten werden.







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