NFL: Green Bay unter Schock, Titel-Chance rapide gesunken

Horror-Nachricht für die Green Bay Packers! Star-Quarterback Aaron Rodgers muss nach seinem erlittenen Schlüsselbeinbruch im Spiel gegen die Minnesota Vikings (10:23) operiert werden. Das erklärte Packers-Coach Mike McCarthy. Das vorzeitige Saisonaus für den 33-Jährigen ist sehr wahrscheinlich. Damit sind die Chancen der Packers auf den Super Bowl ( Quote 9.25) rapide gesunken. Die Frage, die sich jetzt in Green Bay stellt: Wer ersetzt A-Rod?

Mit großen Hoffnungen waren die Green Bay Packers in die neue Saison gestartet. Das Ziel: Der Sprung in den Super Bowl LII und der Gewinn der 14. NFL-Championship.

Kein Rodgers, kein Erfolg

Doch dieser Traum scheint bereits nach sechs Spielen ausgeträumt zu sein. Zwar sind die Packers mit einer Bilanz von 4:2-Siegen auf Playoff-Kurs, aber die schwere Verletzung von Aaron Rodgers ist ein fast nicht zu überwindendes Handicap für die restliche Spielzeit.

Kaum ein NFL-Team ist von seinem Starting-Quarterback abhängiger als die Packers. Das zeigte die Niederlage am vergangenen Sonntag gegen die Vikings deutlich. Backup Brett Hundley verfügt nicht über die Klasse des zweimaligen MVP. Gegen Minnesota leistete er sich ganze drei Interceptions.

Externe Nachfolger werden gehandelt

Trotzdem sprach Coach Mike McCarthy ihm (vorerst) das Vertrauen aus: „Auf die Quarterback-Position bezogen ist Brett Hundley nun mein Quarterback, Joe Callahan mein Backup. Das ist die Richtung, in die wir gehen.“ Sicher ist allerdings, dass Green Bay mit dem Duo Hundley/Callahan keine Chance auf den Super Bowl haben wird.

Deshalb wird in den US-Medien spekuliert, ob die Offiziellen nicht einen Spieler von außerhalb als Rodgers-Ersatz präsentieren. Gehandelt werden dabei vor allem zwei Namen. Zum einen Colin Kaepernick, dessen Verpflichtung aufgrund seines Kniefalls wegen der Rassendiskriminierung allerdings ein Politikum darstellen würde. Zum anderen Tony Romo, der von 2003 bis 2016 bei den Dallas Cowboys unter Vertrag stand, seine Laufbahn aber im April offiziell beendete.

Keine Frage: Kaepernick stellte die qualitativ beste Lösung dar. Auch die Fans der Packers sprachen sich bereits in einer Online-Petition für den ehemaligen 49ers-Quaterback aus. Ob das Front Office allerdings das Risiko eingeht und den umstrittenen Spieler an Land ziehen wird, ist mehr als ungewiss. So oder so – Green Bay steht vor einer schwierigen Entscheidung und einer schweren Saison.

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