Biathlon: DSV-Heimspiel in Oberhof

Vom 7. bis 13. Januar wird es laut im Thüringer Wald. Dann steht Oberhof ganz im Zeichen der Skijäger. Die vierte Station im Weltcup beschert den DSV-Athleten ein Heimspiel. Über das gesamte Wochenende werden über 60.000 Fans erwartet und endlich auch deutsche Podestplätze.

Der Damen-Sprint (alle Wetten) eröffnet am Donnerstag das Spektakel am Rennsteig. Nach der Absage von Doppelolympiasiegerin Laura Dahlmeier sind die anderen DSV-Damen gefordert.

In der Sprintdisziplin gilt es drei Runden zu laufen. Nach jeder Runde wird erst einmal liegend und in der nächsten stehend geschossen, bevor es nach der dritten Runde ins Ziel geht. Fünf Scheiben in 50 Meter Entfernung müssen getroffen werden. Jeder Fehlschuss bedeutet eine Strafrunde von 150 Meter. Die Damen absolvieren 7,5 Kilometer, die Männer legen zehn zurück.

Starke Konkurrenz

Selten war die Weltspitze der Damen so dicht beieinander wie in diesem Winter. Für den Sprintsieg in Oberhof kommen daher viele Athletinnen in Frage. Wobei in dieser Disziplin die Gesamtweltcupführende Dorothea Wierer, die im direkten Duell mit und die Finnin Kaisa Mäkäräinen hervorzuheben sind. Beide Athletinnen konnten schon jeweils einen Sprint in diesem Winter gewinnen. Die Dritte Favoritin ist Marte Olsbu Roiseland. Die Norwegerin holte sich in Nove Mesto den Sieg in dieser Disziplin. Aus deutscher Sicht dürfte Franziska Preuss noch die besten Karten haben vorne mitzumischen. Die 24-Jährige stand in diesem Winter schon vier Mal unter den Top 10 und ist zurzeit die formstärkste DSV-Dame.

Boe und Fourcade überragen

Bei den Herren dominierte in den letzten Jahre Martin Fourcade die Konkurrenz nach Belieben. Sieben Mal sicherte sich der Franzose den Sieg des Gesamtweltcups. In diesem Winter hat der 30-Jährige einen Konkurrenten bekommen. Johannes Thingnes Boe aus der Biathlon-Nation Norwegen, scheint dem Dominator im wahrsten Sinne den Rang abzulaufen.

Der 25-Jährige hat in diesem Winter sechs von acht Rennen gewonnen. Die Herren starten am Freitag mit dem Sprint (alle Wetten!). Boe wird der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Dazu scheint momentan nur Fourcade in der Lage. Zumindest Simon Eder könnte im Sprint für eine Überraschung sorgen. Er gilt als der schnellste Schütze im Feld, was dem Österreicher in der kurzen Sprint-Distanz durchaus einen Vorteil verschaffen kann.

Den Deutschen Herren werden dagegen nur Außenseiterchancen eingeräumt. Vor eigenem Publikum dürften die DSV-Athleten besonders motiviert sein. Hier sind Benedikt Doll und Arnd Peiffer zu nennen, denen der Sprint-Modus liegt.

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