Darts WM: „The Wall“ steht vor dem Durchbruch

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Game On im Ally Pally! Nicht nur in der kostümierten Menge ist Deutschland bei der Darts WM 2019 stärker vertreten als je zuvor. Während Max Hopp – als Nummer 32 der Weltrangliste – für die zweite Runde gesetzt ist, werfen wir zum Turnierstart einen Blick über die ersten Partien mit deutscher Beteiligung:

Martin Schindler – Cody Harris (Do., 20:50 Uhr)

Im Vorjahr war für den Brandenburger gegen Simon Whitlock (1:3) sofort Endstation. Droht am Donnerstag eine Déjà-vu? Mit dem WM-Debütanten lässt sich der Martin Schindler von heute nicht mehr vergleichen! Er speckte knapp 20 Kilogramm ab, stellte den deutschen Average-Rekord von 110 Punkten auf und geht gegen den Neuseeländer Cody Harris als Favorit (Quote 1.60) als Favorit ins Spiel. Transportiert der 22-Jährige, genannt „The Wall“, seine aufsteigende Form auf die große Bühne im Alexandra Palace könnte er sich im weiteren Turnierverlauf zum Favoritenschreck aufschwingen.

Robert Marijanović – Richard North (Sa., 13:40 Uhr)

Das wohl schwerste Los von allen deutschen Spielern der Darts WM 2019 erwischte der „Rob-Star“. Richard North hat zwar im Vergleich zum dreimaligen WM-Teilnehmer aus Freudenstadt weniger Erfahrung. In der Weltrangliste arbeitete sich der Engländer bis auf Rang 39 vor, verpasste nur knapp die direkte Qualifikation für Runde zwei. „Ich will mich nicht blamieren und ein ordentliches Spiel abliefern“, sagt Robert Marijanović, der bereits 2013 (3:4/Daryl Gurney) sowie 2015 (1:3/Stephen Bunting) früh ausgeschieden war. Unsere Bookies prophezeien dem langen Schlacks mit kroatischen Wurzeln erneut ein Erstrunden-Aus – Quote 1.57 für Richard North!

Gabriel Clemens – Aden Kirk (So., 13:40 Uhr)

Am vierten Turniertag kommt es zum Duell zweier WM-Debütanten. Bis 2017 war Gabriel „Gaga“ Clemens im BDO-Verband aktiv, sein erstes Jahr auf der PDC Pro Tour krönte er durch den Finaleinzug beim Players Championship in Milton Keynes. Dabei bewies der saarländische Industriemechaniker, dass er das Scoring von Stars wie Peter Wright oder Simon Whitlock mitgehen kann. Gute Voraussetzungen für ein Weiterkommen (Quote 1.44) gegen „Captain“ Kirk. Der bislang größte Erfolge seines englischen Gegners liegt bereits vier Jahre zurück: Das Achtelfinale der UK Open 2014!

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