Nationalmannschaft erhält NHL-Verstärkung für WM

Nur noch knapp zwei Wochen bis zur Weltmeisterschafts-Endrunde (in Köln und Paris) im Eishockey. Langsam aber sicher nimmt auch der Kader der deutschen Nationalmannschaft Gestalt an. Bundestrainer Marco Sturm darf sich über zwei weitere Stars aus der NHL freuen.

Am 5. Mai beginnt die IIH-Weltmeisterschaft. Für die DEB-Auswahl hat die heiße Phase der Vorbereitung spätestens nach dem Ende der DEL-Saison am Sonntag begonnen. Damit Deutschland bei der Heim-WM für Furore sorgen kann, versuchen die Verantwortlichen eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Erfreuliche Nachrichten aus den USA sorgen nun für einen enormen Qualitätsschub.

WM dank verpasster Playoffs

Wie Bundestrainer Marco Sturm kurz nach Ostern verkündete, werden die deutschen NHL-Stars Dennis Seidenberg und Thomas Greiss das deutsche Team verstärken: „Beide haben Grünes Licht gegeben und freuen sich sehr auf die Heim-WM.“

Sowohl Verteidiger Seidenberg als auch Torhüter Greiss stehen in der besten Eishockey-Liga der Welt bei den New York Islanders unter Vertrag. Mit dem Klub aus dem Big Apple verpassten sie allerdings als Tabellenfünfter der Metropolitan Division die NHL-Playoffs, die aktuell laufen und erst mit den Stanley-Cup-Finals im Mai enden.

Auch Rieder im Aufgebot

Greiss und Seidenberg sind nicht die ersten NHL-Akteure, die Sturm ihre Zusage gaben. Zuvor erklärt sich auch Tobias Rieder bereit, um bei der WM auf Torejagd zu gehen. Der Stürmer der Arizona Coyotes, mit einer Bilanz von 30 Siegen gegenüber 42 Niederlagen das viertschlechteste Team der Regular Season, kam in der abgelaufenen Saison auf 34 Scorer-Punkte (16 Tore, 18 Assists).

Mit Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Tom Kühnhackl (Pittsburg Penguins), Korbinian Holzer (Anaheim Ducks) und Philipp Grubauer (Washington Capitols) kämpfen vier deutsche Profis in den NHL-Playoffs um den Titel. Sturm schließt nicht aus, Kaderplätze für diese Spieler freizuhalten. Sollten alle vier verbliebenen NHL-Cracks die erste Runde überstehen, stünden danach direkte Duelle an, so dass mindestens zwei weitere Spieler Anfang Mai verfügbar wären. Bis auf Washington (1:2 Rückstand) liegen alle anderen Teams momentan in den Best-of-Seven-Serien in Führung und auf Kurs Runde 2.

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