Dreßen und Co.: So stehen die Medaillen-Chancen der deutschen Ski-Fahrer bei Olympia

Es war ein historischer Triumph: Thomas Dreßen gewann am Samstag als erster Deutscher seit 1979 das Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Mit diesem Triumph in der Abfahrt weckt der 24-Jährige natürlich Medaillen-Hoffnungen für die Olympischen Winterspiele im Februar in Pyeonchang. Wir haben den Rundum-Check bei den deutschen Skistars gemacht.

Fünfter in Wengen, Sieger in Skitzbühel: Thomas Dreßen hat in den letzten Wochen den österreichisch-norwegisch dominierten Ski-Zirkus ein wenig aufgemischt. Für den 24-jährigen Deutschen war es der erste Weltcup-Sieg überhaupt. Zwar sollte man die Kirche nach nur einem Erfolg im Dorf lassen, aber trotzdem wird Dreßen nun zu den Favoriten für die olympische Abfahrt im Februar gezählt. In der Abfahrtswertung ist der DSV-Fahrer mit 265 Punkten immerhin Dritter. Nur Aksel Lund Svindal (452) und Beat Feuz (442) sammelten in dieser Disziplin in diesem Winter mehr Zähler. Allerdings müsste Dreßen für eine Medaille in Pyeonchang erneut einen echten Sahnetag wie in Kitzbühel erwischen.

Rebensburg ist medaillen-erfahren

Das heißeste deutsche Eisen im Olympia-Feuer der Damen ist Viktoria Rebensburg. Die 28-Jährige aus Kreuth in Oberbayern kennt sich mit dem Druck bei Olympia bereits bestens aus. 2010 holte sie in Vancouver Gold im Riesenslalom, vier Jahre später sollte es in derselben Disziplin erneut eine Medaille – dieses Mal Bronze – werden. Auch wenn die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin derzeit in herausragender Verfassung und damit die große Favoritin auf Gold ist, ist für Rebensburg eine Medaille im Bereich des Möglichen. In diesem Winter gelangen ihr bereits zwei Weltcupsiege (Sölden und Killington) im Riesenslalom. Auch deshalb zählen unsere Buchmacher sie zu den Top 3 im Riesenslalom. Quote 5,75, wenn Rebensburg Gold gewinnt.

Ferstl startet als Außenseiter

Nach dem verletzungsbedingten Aus von Felix Neureuther gibt es bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea dieses Mal also nur zwei heiße Anwärter auf Medaillen. Im erweiterten Favoritenkreis ist außerdem Josef Ferstl zu finden. Der 29-jährige Sohn von Ex-Skistar Sepp Ferstl ist derzeit Siebter im Super G-Weltcup. Mit ein wenig Glück und guter Tagesform könnte es auch für ihn zu einer Medaille reichen. Mehr als eine Außenseiterquote von 18,50 ist nicht drin.

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