Darts-WM: Boom lässt Favoriten straucheln

Peter Wright, Raymond van Barneveld, Mensur Suljovic, Darren Webster und Stephen Bunting – sie alle hat es bei der Darts-WM bereits erwischt. Diese gesetzten Spieler mussten früh den Heimweg antreten. Doch wieso fliegen in diesem Jahr so viele große Spieler in den ersten Runden aus dem Turnier? Der Darts-Boom ist schuld!

Als Kneipensportart begonnen, ist Darts bereits seit einigen Jahren in ganz Europa auf dem Vormarsch. Für ein Duell auf Augenhöhe mit „König Fußball“ wird es natürlich nicht reichen, dennoch hat der Dartsport eine Entwicklung genommen, die so vor wenigen Jahren noch nicht abzusehen war. Seit 2014 bis heute hat sich das Preisgeld bei der PDC-WM mehr als verdoppelt. Bei der Weltmeisterschaft 2019 werden 2,5 Millionen Pfund ausgeschüttet. 2014 waren es nur 1,05 Millionen Pfund gewesen.

Höhere Preisgelder bringen immer mehr Profis hervor

Geld lockt bekanntlich. So auch in diesem Fall. Je höher die Preisgelder, desto mehr Spieler wollen an dem großen Pott partizipieren. So ist es kein Wunder, dass immer mehr junge Leute den Weg in Richtung Dartsport einschlagen. Die Weltspitze ist deutlich dichter als noch vor zehn oder 15 Jahren und so kommt es, dass wie in diesem Jahr, bereits in den ersten Runden einige Top-Leute die Segel streichen müssen. Das Verfolgerfeld ist schlichtweg professioneller und besser geworden.

Einen zweiten Taylor wird es nicht mehr geben

Damals, als der Dartsport noch durch die kleinen Hallen Europas zog und mehr eine Randerscheinung war, war es vor allem Phil Taylor, der diesen Sport prägte. Von 1995 bis 2002 gewann er alle PDC-Weltmeisterschaften. Acht Titel in Folge – heute undenkbar. Zum Vergleich: In den vergangenen sieben Jahren gab es fünf verschiedene Weltmeister (Adrian Lewis, Phil Taylor, Michael van Gerwen, Gary Anderson und Rob Cross). Und auch wenn es mit Michael van Gerwen einen ganz großen Favoriten auf den Titel gibt, hat die Konkurrenz in diesem Jahr bei vielen großen Turnieren gezeigt, dass der Niederländer durchaus schlagbar ist. Im letzten Jahr war es der Newcomer und spätere Weltmeister Rob Cross, der die Nummer 1 der Welt in einem epischen Match aus dem Turnier beförderte.

Mit Quote 2.60 ist van Gerwen für unsere Buchmacher aktuell der Top-Kandidat auf den WM-Titel 2019. Dahinter folgen Doppelweltmeister Gary Anderson (Quote 4.65) und Titelverteidiger Cross (Quote 12.00).

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