Nordische-Ski-WM: Medaillenjagd in Seefeld

Im österreichischen Seefeld finden vom 20. Februar bis 3. März die 52. Nordischen Ski-Weltmeisterschaften statt. Im Langlauf, Skispringen und der Kombination werden in 22 Entscheidungen Gold, Silber und Bronze vergeben. Während die deutschen Athleten im Langlauf nahezu komplett chancenlos sind, gestaltet sich das in den anderen beiden Disziplinen deutlich positiver.

Seit 1985 finden die Weltmeisterschaften in den nordischen Skisportarten alle zwei Jahre statt. Die Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) sahnten in der Vergangenheit ordentlich ab. Waren es 2015 in Falun noch acht Medaillen, holten die DSV-Athleten zwei Jahre später im finnischen Lahti elf Mal Edelmetall.

Mannschaftlich geschlossen

Der DSV erwartet vor allem in den Teamwettbewerben Medaillen für Schwarz-Rot-Gold. Da wären zum einen die drei Entscheidungen im Skispringen. Die DSV-Herren von der Schanze flogen in diesem Winter schon vier Mal aufs Podest und gewannen in Person von Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler, Karl Geiger und David Siegel das Springen im polnischen Zakopane. Die Damen bekommen erstmals die Bühne für ihr Teamspringen bei einer WM. Im Mixed-Event von der Normalschanze sind die Deutschen amtierender Weltmeister. Aber auch in der Kombination rechnet der DSV mit Medaillen.

Deutsche Kombi-Asse

Die Kombination gilt als Königsdisziplin im nordischen Skisport. Denn die Athleten müssen sowohl ausdauernd auf der Loipe sein, als auch mutig von der Schanze. Kaum eine Nation beherrschte diese Disziplin in den letzten Jahren so sehr wie Deutschland. Einer der erfolgreichsten Kombinierer ist Johannes Rydzek. Mit insgesamt elf Medaillen ist der 27-Jährige der erfolgreichste Kombinierer bei Weltmeisterschaften. In Seefeld will der Oberstdorfer weitere Erfolge feiern. Allerdings ist Rydzek nach einem durchwachsenen Winter nur im erweiterten Favoritenkreis zu finden. Quote 7.75 vergeben die Buchmacher für den Sieg von der Normalschanze und dem anschließenden 10 Kilometerrennen. Dagegen sind die DSV-Kombinierer von der Normalschanze und dem 4×5 Kilometer Mannschaftswettbewerb die Top-Favoriten (Quote 1.95).

Langlaufwunder Klaebo

Die Deutschen sind seit Jahren im Skilanglauf kein Thema in der Weltspitze. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es in dieser Disziplin einen Norweger gibt, der bei dieser Weltmeisterschaft richtig absahnen (WIEDERHOLUNG) kann. Der erst 22-Jährige Johannes Klaebo gilt als Jahrhunderttalent seines Sports und stellt dies regelmäßig unter Beweis. Als Gesamtweltcupführender und Spitzenreiter der Sprintwertung, geht der Mann aus Trondheim als Top-Favorit in die Entscheidungen von Seefeld. Mit der Quote 1.45 ist der junge Norweger im Sprint nahezu konkurrenzlos.

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