Die Meilensteine im Skispringen

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Keine andere Wintersportart ist so spektakulär wie das Skispringen. Die erste nachweislich gemessene Weite von 9,5 Metern stammt vom Norweger Olaf Rye aus dem Jahre 1808. Seit 1924 ist Skispringen olympisch und seit Jahrzehnten eine in Europa und Japan sehr populäre Sportart, die auch mit unglaublichen Rekorden aufwartet.

Die stetige Verbesserung der Technik und des Materials führten zu einer rasanten Entwicklung des Skispringens, darunter litten sehr lange die aufgestellten Bestmarken, die stetig verbessert wurden. Der erste statistisch festgehaltene Weitenrekord war 23 Meter von 1879, wer ihn genau aufgestellt hat ist nicht überliefert. Bis Anfang der 1930er Jahre verbesserten die Weiten ausschließlich Norweger. Ausgerechnet einem Österreicher gelang 1936 Historisches: Sepp Bradl war der erste Skispringer, der die 100 Meter-Marke knackte. Mit einem 150 Meter Sprung verewigte sich 1967 der Norweger Lars Grini in den Geschichtsbüchern. Aber das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Weit, weiter, Stefan Kraft

Beim Skiflug Weltcup im norwegischen Vikersund stieg der Österreicher Stefan Kraft im vergangenen Winter auf den Startbalken und stieß sich ab. Beim Absprung war der Österreicher knapp 100 km/h schnell und flog auf die Weltrekordweite von 253,5 Meter. Knapp acht Sekunden war Stefan Kraft in der Luft – nur fliegen ist schöner. Insgesamt hält der Österreicher noch vier weitere Schanzenrekorde und hält damit die meisten Schanzenbestmarken aller aktiven Skispringer.

Der ewige Noriaki

In Japan genießt Skispringen ein sehr hohes Ansehen in der Gesellschaft. Anscheinend hat der 46 Jahre alte Noriaki Kasai ein erhöhtes Geltungsbedürfnis, anders lässt sich seine Motivation nicht erklären. Der Japaner ist seit 1989 im Weltcup dabei und hat nun 29 Saisons auf dem Buckel – Rekord! Der Altmeister hat noch lange nicht genug. Wenn es nach ihm geht möchte er erst mit 50 Jahren die Skier an den Nagel hängen. Sein letztes großes Ziel ist seine achte Olympia-Teilnahme 2022 in Peking. In der ganzen Sportwelt ist das bisher nur drei Sportlern gelungen, acht Mal an den olympischen teilzunehmen. Allerdings in Disziplinen wie Springreiten, Segeln und Sportschießen.

Nykänen und Malysz zittern

Der Finne Matti Nykänen hat in den 80er Jahren diesen Sport beherrscht wie kein anderer und den Gesamtweltcup vier Mal gewinnen können. In den 2000er-Jahren war es dann der Pole Adam Malysz, der auch vier Mal am Ende der Saison ganz oben stand. Dahinter folgt der Österreicher Andreas Goldberger mit drei Siegen. Die beiden noch aktiven Gregor Schlierenzauer (Österreich) und Kamil Stoch (Polen), die es jeweils auf zwei Gesamtweltcupsiege bringen und weiter in der ewigen Rangliste steigen können.

Die Besten im Weltcup

Auch in der Bestenliste der Weltcupsiege finden sich diese eben genannten Springer naturgemäß zahlreich wieder. Mit 53 Siegen steht Gregor Schlierenzauer ganz oben, Österreichs Ausnahmeathlet der späten 2000er Jahre. Gefolgt vom Dominator der 80er Jahre Matti Nykänen (46) und dem polnischen Volkshelden Adam Malysz (39). Bester Deutscher ist Jens Weißflog auf Platz 5 mit 33 Erfolgen. Der momentan beste Skispringer der Welt Kamil Stoch ist mit 31 Weltcupsiegen auf Rang 6.

Der Slowene Peter Prevc hält den Rekord der meisten Erfolge in einer Saison. Der Weltcupgesamtsieger von 2016 brachte es im gleichen Jahr bei 29 Springen auf 15 erste Plätze. Dahinter kommt (mal wieder) Gregor Schlierenzauer, der 2009 13 Mal ganz oben auf dem Treppchen stand, allerdings in nur 27 Wettbewerben.

Österreich das Maß der Dinge

In der Nationenwertung stehen die Österreicher mit insgesamt zwölf Gesamtweltcupsiegern klar vor Finnland (8) und Polen (5). Deutschland kommt (zusammen mit den Titeln der DDR) auf vier Siege und Rang 4 der Gesamtwertung.

Bei den Einzelerfolgen im Weltcup sind die Springer aus Österreich auch einsame Spitze. 28 verschiedene Springer holten 247 Siege für die Alpenrepublik. Auf Rang 2 ist Finnland und stand mit 21 verschiedenen Athleten 151 Mal ganz oben auf dem Treppchen. Deutschland auf Platz 3 holte 141 Weltcuperfolge mit 20 Springern.

Verkehrte Welt bei Olympia

Das Skispringen ist seit 1924 olympisch. Bis 1964 wurde nur auf der Normalschanze gesprungen, mit Weiten bis an die 110 Meter. Ab den Winterspielen in Innsbruck ging es dann auch auf die Großschanze, auf der Weiten jenseits der 120 Meter möglich sind. Bei den Winterspielen im kanadischen Calgary 1988 komplettierte der Mannschaftswettkampf das olympische Programm der Skispringer.

Im ewigen Medaillenspiegel taucht das Mutterland des Skispringes Norwegen ganz oben auf. Mit insgesamt 34 Medaillen (11x Gold, 10x Silber und 13x Bronze) sind die Skandinavier die erfolgreichste Nation. Gefolgt von Nachbar Finnland mit 22-mal Edelmetall (10/8/4) und Deutschland mit 20 Medaillen (7/9/4).

Ein Schweizer überrascht die Skisprungwelt

Mit vier Gold- und einer Silbermedaille ist Matti Nykänen der erfolgreichste Skispringer bei Olympischen Spielen. Dicht gefolgt von Simon Ammann. Der Schweizer holte vier Mal Gold in Einzelwettkämpfen. In Salt Lake City 2002 ging Ammanns Stern auf. Völlig überraschend sicherte sich der damals 21-Jährige vor Adam Malysz und Sven Hannawald die Goldmedaille auf der Normal- und Großschanze. Bei den Winterspielen 2010 im kanadischen Vancouver wiederholte Ammann seinen Coup von Salt Lake City und holte wieder Gold auf beiden Schanzen. Deutschlands bester Skisprungolympionike ist Jens Weißflog, der ebenso wie der Österreicher Thomas Morgenstern auf drei Goldmedaillen und einmal Silber kommt.

Vier Schanzen ins Glück

Die Vierschanzentournee ist der prestigeträchtigste Wettkampf im Skispringen. Jeder Athlet träumt davon einmal den golden Adler in den Händen zu halten. Auf den Schanzen in Oberstdorf, Garmisch-Patenkirchen (Deutschland), Innsbruck und Bischofshofen (Österreich) wird seit 1953 gesprungen. Bisher ist es nur zwei Springern geglückt, in einem Jahr auf allen vier Schanzen zu gewinnen. Der erste war Sven Hannawald 2002. Im vergangenen Winter gelang Kamil Stoch der sogenannte „Grand Slam“.

Überflieger Weißflog

In den 1980er-Jahren wurde die Vierschanzentournee vom Finnen Matti Nykänen und Jens Weißflog (DDR) dominiert, die jeweils beide fünf Tournee-Podiumsplätze in diesem Jahrzehnt erreichten. Weißflog war der erste Springer, der die Vierschanzentournee vier Mal gewann (83/84,84/85,90/91 und 95/96) und dazu noch für zwei Länder (DDR und BRD). Mit zehn Siegen, hält der Sachse den Rekord für die meisten gewonnenen Springen (zehn Siege).

Rekordsieger Ahonen

Der Finne Janne Ahonen hat die Tournee zwischen 1998 und 2008 fünf Mal gewonnen und ist damit Rekordsieger des traditionsreichen Wettbewerbs. Allerdings schickt sich Kamil Stoch an, diese Marke anzugreifen. Der Pole sicherte sich in den letzten beiden Wintern die Gesamtwertung und ist mit 31 Jahren im besten Skisprungalter. Sollte Stoch an seine Leistungen der vergangenen Weltcups anknüpfen, könnte der Pole dem Finnen Janne Ahonen ein Stück näher kommen.

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