Radsport: Trotz Ausstieg will Sky 2019 nochmal angreifen

Diese Meldung lässt den Radsport aufhorchen! Das britische Medienunternehmen Sky hat angekündigt sich nach 2019 aus dem Sponsoring zurückzuziehen. Dürfen die Fans nun auf das Ende der Dominanz von Christopher Froome und Co. hoffen?

In einem offenen Brief wandte sich Sky an die Öffentlichkeit. Das Unternehmen begründet den Rückzug mit „unvermeidlichen Veränderungen im Unternehmen, die weitere Veränderungen mit sich brächten.“ Gemeint ist die Übernahme durch den amerikanischen Kabelkonzern Comcast, dem nun 75 Prozent der Anteile an Sky gehören. 

Allerdings muss dies nicht zwangsläufig das Aus für das Team um Christopher Froome und Geraint Thomas bedeuten. Teamchef Dave Brailsford zeigte sich zuversichtlich für die Zukunft, dass ab 2020 ein neuer Geldgeber das Team unterstützen wird. Damit sollte man die Briten keinesfalls jetzt schon abschreiben.

Ehrgeizige Ziele

Sky ist seit zehn Jahren ist im Radsportgeschäft unterwegs und dominierte nicht nur die Tour de France. Auch bei der Italienrundfahrt und dem spanischen Ableger, der Vuelta, fuhren die Briten stets in der Spitzengruppe mit. Auch das kommende und letzte Jahr mit dem Medienunternehmen als Sponsor soll von Erfolg gekrönt werden. Das Ziel ist ein letzter Angriff auf die Spitzenwettbewerbe des Radsports. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ein Rückzug nicht unmittelbar mit Erfolglosigkeit einhergeht.

US Postal Rückzug

Namenswechsel kommen im Radsport nicht selten vor. So zog sich das amerikanische Postunternehmen US Postal im Jahr 2005 zurück. Das Team vom damaligen noch nicht des Doping überführten Lance Armstrong wurde vom amerikanischen TV-Sender Discovery Channel übernommen und das Team feierte weiter große Erfolge

 Im aktuellen Fall von Sky ist es schwer vorstellbar, dass sich wieder ein so großzügiger Sponsor finden wird. Das Unternehmen gibt an, seit 2008 etwa 150 Millionen britische Pfund aufgewendet zu haben. Mit 322 Siegen und acht Gesamtsiegen bei den großen Rundfahrten zählt die Sky-Mannschaft zu den erfolgreichsten Radsportteams der jüngeren Vergangenheit. Auch wenn sich Dave Brailsford kämpferisch gibt, ist die Zukunft des Teams ungewisser denn je.

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