Timo Boll: Der Roger Federer des Tischtennis

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Der Jahrgang 1981 scheint ein guter zu sein – besonders, wenn es um Ballsportarten mit einem Schläger geht. Seit Dienstag steht Timo Boll, deutsche Tischtennis-Legende, wieder auf Weltranglistenposition Nummer eins des ITTF! Nur wenige Wochen zuvor gelang das Kunststück auch Roger Federer im Tennis. Trotzdem sieht Boll seinen vierten Vorstoß an die Spitze kritisch.

Eine gesamte Mannschaft zieht um, damit sie mit einem Spieler täglich trainieren kann, der erst 14 Jahre alt ist. Gibt es nicht? Gab es doch! Hierbei handelte es sich um das Tischtennis-Mega-Talent Timo Boll. 1995 wurde das gesamte Team des TTV Gönnern vertraglich dazu verpflichtet ins 170 Kilometer entfernte Höchst zu ziehen. Der Grund für diese außergewöhnliche Maßnahme: Boll besuchte noch die Schule, sollte aber täglich mit dem Team trainieren.

Boll verdrängt Jan-Ove Waldner

23 Jahre später sichert sich das damalige Mega-Talent einen Rekord. Er wird die älteste Nummer eins der Tischtennis-Geschichte. „Als Ovtcharov vor wenigen Tagen zu mir kam und meinte, ich sei im März wieder die Nummer 1 der Weltrangliste, glaubte ich zunächst an einen Scherz“, wird der sechsmalige Europameister in der Hessenschau zitiert. Den bisherigen Rekord für den ältesten Weltranglistenersten hatte der Schwede Jan-Ove Waldner gehalten.

Wer viel spielt, steht oben

Seit dem 1. Januar 2018 gibt es für Niederlagen keine Punktabzüge mehr. Die Regeln wurden extra zu Gunsten der Spieler geändert, die viele Turniere absolvieren. Allerdings fließen lediglich die acht besten Ergebnisse der vergangenen zwölf Monate in das Ranking ein. Ein kompliziertes System. Außerdem müssen die Weltranglistenpunkte auf verschiedenen Kontinenten gewonnen werden. Eine Maßnahme, die dafür sorgen soll, dass die Topspieler auch in Australien oder Nordamerika antreten, um dort die Sportart populärer zu machen. „Natürlich freue ich mich, jetzt oben zu stehen. In der alten Weltrangliste hätte ich das nicht geschafft. Aber ich bin dennoch kein Freund des neuen Systems. Man ist gezwungen, viel zu spielen. Durch eine langwierige Verletzung oder längere Regenerationspausen kann es dramatisch für die Qualifikation an den Olympischen Spielen werden. Das kann jeden treffen“, sagt Boll gegenüber der FAZ und outet sich somit als großer Kritiker des neuen Systems.

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