World Cup of Darts in Frankfurt: Das etwas andere Turnier

Normalerweise richten sich die Blicke der Darts-Welt immer gen London, Blackpool oder auch Rotterdam, nur selten findet ein Highlight der fliegenden Pfeile in Deutschland statt. Doch ab Donnerstag ist es wieder soweit. Der World Cup of Darts wird in Frankfurt ausgetragen. Das Besondere: Das Turnier ist quasi die Team-WM im Darts-Sport. Es treten also für jedes Land jeweils zwei Spieler zusammen an. Die deutschen Farben werden durch Max Hopp und Martin Schindler, aber auch die Weltspitze um Weltmeister Michael van Gerwen ist in Hessen zahlreich vertreten.

Zum siebten Mal wird in diesem Jahr der World Cup of Darts ausgetragen. Seit 2015 ist das einzige Team-Turnier im Darts in Frankfurt am Main beheimatet. Zuvor fand der Wettbewerb in Newcastle (2010) und in Hamburg (2012-2014) statt. In der ersten Runde wird die Entscheidung im Doppelmodus gefällt, das heißt: Beide Spieler jeder Nation wechseln sich ab. Die Spieler werfen also nur halb so oft wie bei allen anderen Turnieren. Im weiteren Verlauf des Wettbewerbs wird es eine Mischung aus Einzel und Doppel geben.

Schottland und Niederlande sind Favoriten

In der noch jungen Geschichte des Turniers gab es erst zwei Siegernationen. Viermal siegte England, zweimal die Niederlande. Aktueller Titelverteidiger ist England, das im letzten Jahr in Person von Adrian Lewis und Phil Taylor die Niederländer Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld im Finale 3:2 besiegte.

Und auch genau diese beiden Nationen werden in diesem Jahr von unseren Buchmachern wieder hoch gehandelt. Die Niederlande sind mit einer Siegquote von 2,05 die Top-Favoriten, England liegt mit Quote 6,50 allerdings „nur“ auf Rang 3. Dazwischen haben sich noch die Schotten um Gary Anderson und Peter Wright geschoben, die mit Quote 2,45 gehandelt werden. Dem deutschen Team um Max Hopp, immerhin die Nummer 41 der Order of Merit, und Martin Schindler werden kaum Chancen zugerechnet. Schon das Erreichen der zweiten Runde wäre ein Erfolg. Das erste Duell findet nämlich gegen die an Nummer 6 gesetzten Nordiren statt. Ein Weiterkommen gegen Daryl Gurney und Brandon Dolan würde mit einer Quote von 2,75 belohnt werden.

Ein Aufeinandertreffen der beiden Favoriten-Nationen Niederlande und Schottland ist erst im Finale möglich. Beide sind in ihrer Teilnehmerhälfte an Position 1 gesetzt. Besonders bitter: Altmeister Phil Taylor wird für England in diesem Jahr nicht an den Start gehen. Die Briten werden durch Adrian Lewis und Dave Chisnall vertreten.

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