NBA: Mavericks sind das schlechteste Team der Liga

Die Dallas Mavericks stehen in der NBA vor einer langen und schwierigen Saison. Die Texaner kassieren Pleiten am laufenden Band und sind aktuell mit einer Bilanz von zwei Siegen gegenüber 13 Niederlagen das schlechteste Team der Liga. Superstar Dirk Nowitzki hadert mit Situation, denkt aber trotz der ernüchternden Resultate nicht an ein vorzeitiges Karriereende.

Seit dem Saisonstart Mitte Oktober schreiben die Dallas Mavericks fast ausnahmslos Negativschlagzeilen. Kein Team der besten Basketball-Liga der Welt ist schlechter in die neue Spielzeit gestartet als der Champion von 2011. Bereits nach wenigen Wochen ist klar, dass die Franchise aus Texas nichts mit dem Playoff-Rennen zu tun haben wird. Zwar war das vielen Fans und Experten bereits im Vorfeld bewusst, insgeheim haben Dirk Nowitzki und Co. aber dennoch auf das Erreichen der Post-Season gehofft.

Nächste Niederlage gegen den großen Rivalen

In der Nacht zum heutigen Mittwoch kassierten die Mavericks im Texas-Duell eine 91:97-Niederlage gegen die San Antonio Spurs. Es war bereits die dritte Pleite in Folge und die 13. im 15. Saisonspiel. Nowitzki kam gegen den fünfmaligen Champion auf zwölf Punkte, sieben Rebounds und sechs Assists. Damit liegt der 39-Jährige aktuell bei einem Saisonschnitt von 10,2 Punkten, 5,3 Rebounds und 1,7 Assists.

Auf die Frage, was Dallas machen muss, um zukünftig wieder Spiele zu gewinnen, antwortete der Routinier: „Wir müssen besser werden. In einigen engen Spielen schießen wir uns mit Ballverlusten selbst in den Fuß.“ Mit der gezeigten Defensivleistung seines Teams war Nowitzki gegen die Spurs zufrieden.

Spaß am Spiel im Vordergrund

Viele Fans fragen sich: Warum tut sich der gebürtige Würzburger das harte NBA-Geschäft noch an? Sowohl sein Team als auch er selbst sind nur noch ein Schatten der einstigen Dominanz. Seit dem Titelgewinn vor sechs Jahren sind die Mavericks nicht mehr konkurrenzfähig. Die Antwort darauf ist ganz einfach: Nowitzki will seine letzten Basketball-Jahre genießen. Er selbst achtet mehr auf seine Gesundheit und den Spaß, den er beim Spielen noch verspürt. Den Ergebnissen schenkt er (noch) nicht die ganz große Bedeutung. Zuletzt redete der gebürtige Würzburger sogar von einer Karrierefortsetzung über den Sommer 2018 hinaus.

Seinen Optimismus hat er auch in der derzeitigen Krise nicht verloren, auch wenn seine Worte wie Durchhalteparolen klingen: „Wir müssen uns jetzt durchkämpfen, hier und da mal ein Spiel gewinnen. Und wenn alle, die angeschlagen waren, wieder fit sind, hoffe ich, dass wir eine Siegesserie starten.“

In der Nacht von Freitag auf Samstag (02:30 Uhr) sind die Mavericks das nächste Mal gefordert. Dann gastierten die Minnesota Timberwolves im American Airlines Center. Vielleicht gelingt Dallas gegen die favorisierten Gäste der erste Schritt aus der Krise …

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