Cleveland droht der Sweep

Was viele befürchtet hatten, ist nach zwei Spielen in den NBA-Finals Gewissheit: Ein LeBron James alleine reicht nicht gegen die starken Golden State Warriors. Donnerstagnacht steigt in Cleveland Spiel 3. Die diesjährigen Finals können die deutlichsten der letzten Jahre werden. Die Warriors sind auf dem besten Wege, kein Spiel abzugeben.

Spiel 1 ging aus Sicht der Cavs unglücklich verloren. In Duell 2 war schon deutlicher zu erkennen, wie abhängig Cleveland von James ist. Selbst seine 29 Punkte waren am Ende zu wenig gegen die Warriors. Nun geht es für die nächsten beiden Partien in die eigene Halle (Spiel 3, Do., 07. Juni, 03:00 Uhr). Doch große Hoffnungen sollten sich alle Cavaliers-Fans nicht machen. Aus guten Gründen.

Warriors mit guter Deckung

LeBron James mit einem Spieler zu covern, geht in der Regel immer schief. Das konnten sich die Dubs in den vorangegangen Playoff-Runden ansehen und machen es besser. In der Zone sind sie mit mindestens zwei Spielern an ihm dran. Das birgt das Risiko, dass andere Spieler der Cavs frei sind. So war es auch in den ersten beiden Begegnungen zu sehen. Allerdings haben die Cavaliers momentan das große Problem, den Korb zu treffen.

Kollektive Abschlussschwäche

J.R. Smith, die tragische Figur aus Spiel 1, ist ein gutes Beispiel. Er traf in der Serie fünf von 19 Versuchen aus dem Feld. Bei Jordan Clarkson läuft es nicht besser. Drei von 13 ist seine Ausbeute. Hinzu kommt, dass er überhaupt keinen Blick für seine Mitspieler hat. Seit Spiel 4 gegen die Raptors hat er nicht einen Assist zu verzeichnen, aber selber 52 Würfe genommen. Auch Jeff Green hat mit fünf aus 16 eine schlechte Bilanz. In Spiel 1 konnte er immerhin Durant in der Verteidigung im Zaum halten, was ihm in Spiel 2 überhaupt nicht gelang.

Hoffnungsschimmer Heimstärke und Moral

In eigener Halle verloren die Cavs in den Playoffs nur ihr Auftaktspiel gegen die Indiana Pacers. Die Dreierquote von 37,7% ist deutlich höher als in fremder Halle (27,8%). Die Moral von Cleveland ist unbestritten. Sie verkürzten den Rückstand ein aufs andere mal, gaben sich bis zur Garbage-Time niemals auf. Allerdings kommt mit Golden State das stärkste Team aus dem Westen. Erfahrungsgemäß sind die Teams aus dem Osten schwächer einzuschätzen, als die aus der Western Conference. Optimisten und Menschen, die einen gewissen Nervenkitzel auf dem Wettschein mögen, sind gut beraten auf einen Sieg der Cavaliers zu setzen, Quote 4,00. Es müsste aber schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Finals nochmal spannend werden. In dieser Form werden sich die Dubs den Titel nicht mehr nehmen lassen, schon gar nicht Spiel 3, Quote 1,50.

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