NBA: Neue Saison, altbekannte Langeweile

Die neue Spielzeit der NBA startet in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Sehnsüchtig warten die Fans auf die besten Korbjäger der Welt, dürfen dabei aber auf wenig Spannung hoffen. Durch spektakuläre Trades haben sich einige Teams in der Liga zwar stark verbessert, an den Golden State Warriors führt trotzdem kein Weg vorbei. Es muss schon mit dem Teufel zugehen, wenn das Star-Ensemble um Stephen Curry und Kevin Durant nicht den Titel verteidigt.

Man muss kein Prophet sein, um den Sieger der Western Conference bereits vor dem Start der 72. NBA-Saison vorherzusagen. Die Golden State Warriors sind der große Favorit. Das sehen auch die Buchmacher so. Quote 1,30 gibt es, wenn GSW erneut den Westen dominiert und in die NBA-Finals einzieht.

Hoffen auf Houston und OKC

Chancen gegen das Über-Team aus der Bay Area werden nur ganz wenigen Mannschaften eingeräumt. Allen voran die Houston Rockets und die Oklahoma City Thunder werden als erste Warriors-Herausforderer in der Western Conference genannt. Beide Franchises verstärkten sich im Sommer spektakulär. Bei den Rockets bekam James Harden mit Chris Paul einen weiteren All Star zur Seite gestellt. Harmonieren die beiden Superstars, ist mit den Rockets zu rechnen. Quote 7,50 , wenn sich Houston Platz 1 im Westen sichert.

Oklahoma (Quote 12,00) hat sich seine eigenen Big Three zusammengestellt. Durch die Verpflichtungen von Paul George und Carmelo Anthony gehört OKC zu den Geheimfavoriten. Zusammen mit MVP Russel Westbrook wollen die beiden Neuverpflichtungen der Thunder den Warriors Paroli bieten. Ob das klappt? Bekanntlich verderben ja zu viele Köche den Brei …

Im Osten nichts Neues

In der Eastern Conference gelten die Cleveland Cavaliers (Quote 1,60) abermals als das Team, das es zu schlagen gilt. LeBron James und Kevin Love mussten mit Kyrie Irving zwar einen Star ziehen lassen, bekamen dafür im Gegenzug allerdings Isaiah Thomas und die beiden Altstars Derrick Rose und Dwayne Wade zur Seite gestellt. Alles andere als der Einzug in die NBA-Finals wäre in Ohio eine Enttäuschung. Zuletzt gewannen die Cavaliers dreimal in Folge die Eastern Conference.

Anders als im Westen gibt es im Osten nur ein Team, dem eine ernsthafte Chance eingeräumt wird, das Top-Team (Cleveland) zu stoppen. Die Boston Celtics (Quote 2,95) haben sich mit Irving und Gordon Hayward gut verstärkt und haben für die Zukunft ambitionierte Ziele. Ob die Qualität allerdings ausreicht, um James und Co. in einer Serie zu besiegen, darf bezweifelt werden.

Die deutschen in der NBA

Neben Legende Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks) werden in der neuen Saison vier weitere deutsche Spieler in der besten Basketball-Liga der Welt auflaufen. Dennis Schröder (Atlanta Hawks), Paul Zipser (Chicago Bulls), Daniel Theis (Boston Celtics) und Maxi Kleber (Dallas Mavericks) sorgen für die bisher höchste Anzahl deutscher Spieler in einer NBA-Saison. Gute Playoff-Chancen werden aber einzig und allein Theis und den Celtics eingeräumt. Gleich am ersten Spieltag kommt es in Dallas zum ersten deutschen Duell: Nowitzki und Kleber gegen Schröder.

Neuerungen für die Spielzeit

Der wohl größte Unterschied zur letzten Saison sind die Trikots. Ab sofort dürfen die Klubs Werbung auf den Jerseys tragen. Noch beschränkt sich das auf kleine Logos an der Schulter, trotzdem werden z.B. die Orlando Magic zusätzlich zu ihrem eigenen Team-Logo mit einem von Disney auflaufen. Auch hat ein Ausrüsterwechsel innerhalb der Liga stattgefunden. 29 von 30 Teams werden anstatt von Adidas nun von Nike ausgerüstet. Einzig die Charlotte Hornets werden von Air Jordan, Tochtermarke von Nike und Hornets-Besitzer Michael Jordan, ausgestattet.

rde

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