NBA-Playoffs: Alle gegen die Warriors-Dynastie

Es hatte sich abgezeichnet, trotzdem müssen die Basketball-Fans hierzulande kurz schlucken: Die NBA Playoffs gehen erstmals seit 5 Jahren komplett ohne deutsche Profis über die Bühne! Hoffnungsträger Dennis Schröder? Wie Nowitzki und Zipser gar nicht erst qualifiziert. Und Daniel Theis? Der Ex-Bamberger ist bei den Playoff-Partys seiner Boston Celtics zum Zusehen verdammt.

Eastern Conference

Toronto Raptors (1) – Washington Wizards (8)

Boston Celtics (2) – Milwaukee Bucks (7)

Philadelphia 76ers (3) – Miami Heat (6)

Cleveland Cavaliers (4) – Indiana Pacers (5)

Die besten im Westen gegen das Team, wo gerade LeBron James spielt. Wenn es darum geht, die Paarung für die NBA Finals vorauszusagen, schwören die meisten Experten auf diese Formel. Gilt das anno 2018 noch immer? Cleveland und der „King“ kommen diesmal nur von Rang 3 und treffen am Sonntag (ab 21:30 Uhr) auf die Indiana Pacers. Der Vizemeister der Vorsaison krempelte seinen halben Kader um, hat es jedoch nicht verstanden, James einen Mitspieler an die Seite zu stellen, damit dieser sich seine Kunstpausen nehmen kann. Zum ersten Mal in seiner Karriere stand der Mann, der seit 2010 stets im Finale war, in der regular Season in allen 82 Spielen (mit im Schnitt 27,5 Punkten) auf dem Parkett.

Es wird sich zeigen, ob der 33-Jährige genug Sprit für einen Playoff-Run im Tank hat. „Ich fühle mich großartig“, gab James zu Protokoll. Unsere Buchmacher scheinen überzeugt – Quote 2,20 für den Conference-Sieg! Knapp hinten den Cavs notieren die an Nummer eins gesetzten Raptors (2,45). Toronto sicherte sich das Heimrecht für die gesamten Playoffs. Problem: Die miese Post Season-Bilanz – seit 1995 stehen nur 4 gewonnene Serien zu Buche! Den zunächst blendend in die Saison gestarteten Boston Celtics fehlt es spürbar an Substanz, um Cleveland und Toronto den Kampf anzusagen. Head Coach Brad Stevens muss Star-Spielmacher Kyrie Irving als auch Gordon Hayward ersetzen. Marcus Smart wäre frühestens gegen Ende der Serie gegen Milwaukee wieder ein Thema.

Western Conference

Houston Rockets (1) – Minnesota Timberwolves (8)

Golden State Warriors (2) – San Antonio Spurs (7)

Portland Trail Blazers (3) – New Orleans Pelicans (6)

Oklahoma City Thunder (4) – Utah Jazz (5)

Im klar stärker besetzten Basketball-Westen richten sich die meisten Augen ab Samstag auf das Duell Golden State Warriors gegen San Antonio Spurs – im Vorjahr noch das Conference Finale! Ihrer Favoritenrolle wurde der Champion von 2017 und 2015 nicht vollauf gerecht. Drei Niederlagen aus den abschließenden vier Partien in der regular Season haben die Quote auf eine – für Dubs-Verhältnisse – fast unglaubliche 1,85-Quote ansteigen lassen. Von einem erneuten 4:0-Sweep gegen die Spurs um Trainerfuchs Gregg Popovich wagt niemand zu sprechen. Auch, weil die Innenbandverletzung von Steph Curry zumindest mal Alarmstufe Gelb signalisiert.

Die Bilanz des Champions ohne den Scharfschützen in dieser Saison? Bei 17:15 nur knapp positiv. Sollten die Warriors früh einige Körner lassen, spielt das Houston Rockets (2,05) in die Karten. Dank eines dominanten Backcourts mit dem designierten MVP James Harden und Chris Paul sowie eine verbesserte Defense (Platz sechs mit durchschnittlich 103,9 zugelassenen Punkten) rütteln die Texaner an den Machtverhältnissen des Westens. Ihr erster Gegner sind in der Nacht von Sonntag auf Montag (3:00 Uhr) die euphorisierten Timberwolves. In einem Overtime-Thriller gegen Denver (112:106) krallte sich Minnesota das letzte Playoff-Ticket und beendet eine 13 Jahre andauerte Durststrecke.

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