NBA: Phoenix Suns sorgen für Negativ-Rekord

Kaum ist die NBA in ihre 72. Spielzeit gestartet, da gibt es auch schon die erste Trainerentlassung. Nach drei Niederlagen in drei Spielen haben sich die Phoenix Suns von Chefcoach Earl Watson getrennt. Nie zuvor wurde ein Trainer nach dem Saisonstart schneller gefeuert. Für Wirbel in Arizona sorgt zudem das Verhalten von Eric Bledsoe. Der Point Guard möchte nicht mehr für die Suns auflaufen.

76:124 gegen die Portland Trail Blazers, 130:132 gegen die Los Angeles Lakers und 88:130 gegen die Los Angeles Clippers – der Saisonstart der Phoenix Suns ging ordentlich in die Hose. Für das Front Office der Franchise aus Arizona Grund genug, um Trainer Earl Watson nach drei Saisonspielen von seinen Aufgaben zu entbinden. Rekord! Für die bisher schnellste Trainer-Entlassung sorgten die Los Angeles Lakers, die ihren Coach Mike Brown 2012 nach vier Niederlagen in fünf Spielen vor die Tür setzten.

Trotz Trennung kein böses Blut

Seit Januar 2016 trainierte der langjährige NBA-Spieler die Suns. Nach der Entlassung von Jeff Hornacek wurde er zunächst zum Interimstrainer ernannt, bevor er zum Ende der Vorsaison endgültig als Cheftrainer verpflichtet wurde. Trotz der vorzeitigen Trennung richtete Watson warme Worte an seinen Klub: „Ich danke den Suns und jedem anderen, der mich auf dieser Reise begleitet hat. Das Leben ist manchmal nicht vorhersehbar.“

Trainer-Wechsel sorgt für positiven Effekt

Neben dem 38-Jährigen wurden nach Informationen von ESPN auch drei Assistenz-Trainer vom Klub entlassen. Interimsweise wird Jay Triano, der ebenfalls zum Staff von Watson gehörte, das Team betreuen. Triano ist nebenbei noch Chefcoach der kanadischen Nationalmannschaft – und legte in Phoenix gleich einen Start nach Maß hin. In der Nacht auf den heutigen Mittwoch siegten die Suns in der heimischen Talking Stick Resort Arena mit 117:115 gegen die Sacramento Kings. Der Trainerwechsel hat sich zumindest kurzfristig bereits bezahlt gemacht.

Wirbel um Bledsoe

Als hätte die Trainerentlassung in Phoenix nicht schon genug Staub aufgewirbelt, sorgt Eric Bledsoe für weitere Unruhe im Klub. Fast zeitgleich zur Entlassung von Watson verkündete der Point Guard auf seinem Twitter-Account folgenden Worte: „Ich möchte nicht hier sein.“ Der 27-Jährige war im Sommer Bestandteil zahlreicher Trade-Gerüchte, ein Deal kam allerdings nicht zustande. Erst 2014 unterschrieb der 27-Jährige bei den Suns einen Vertrag über fünf Jahre, der ihm 70 Millionen Dollar einbringt. Beim Sieg über Sacramento gehörte Bledsoe nicht zum Aufgebot.

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