Dennis Schröder: Ambitionierte Ziele und Rücktrittsdrohung

Dennis Schröder ist der gefeierte Star und der große Hoffnungsträger der deutschen Basketball-Nationalmannschaft. Der Youngstar hat mit der DBB-Auswahl große Ziele bei der diesjährigen Basketball-EM und will auch nach dem Turnier weiterhin für Deutschland auflaufen. Mit dem Rückhalt von Seiten der Offiziellen ist er allerdings nicht zufrieden und droht mit Konsequenzen.

Bei den kontinentalen Titelkämpfen (31. August bis 17. September) in Cluj-Napoca, Helsinki, Tel Aviv und Istanbul zählt Deutschland (Titel-Quote 76.00) nicht zu den Favoriten. Trotzdem will sich die DBB-Auswahl bestmöglich verkaufen.

Besser als 2015

Zwingend notwendig dafür ist Leistungsträger Dennis Schröder. Der NBA-Star der Atlanta Hawks möchte in die Fußstapfen von Legende Dirk Nowitzki treten: „Ich möchte das fortführen, was Dirk begonnen hat. Wir haben eine gute Generation, mit starken Spielern. Es wäre schön, das langfristig aufzubauen – und dann auch die entsprechenden Ergebnisse einzufahren. Am besten schon erstmals bei dieser EM.“

Für Schröder ist ein besseres Abschneiden als bei der Heim-EM 2015 das große Ziel: „Die Spieler sind alle gewachsen. Diejenigen, die jung waren, sind jetzt etablierte Profis. Alle sind kompletter geworden. Wir haben definitiv unsere Chancen.“

In der Vorrunde in Tel Aviv trifft Deutschland (Sieg-Quote 8.00) auf Litauen, Italien, Israel, Georgien und die Ukraine. Die anschließende K.O.-Phase findet in Istanbul statt. Verzichten muss Bundestrainer Chris Fleming auf die NBA-Spieler Paul Zipser und Maximilian Kleber.

Rückendeckung oder Rücktritt

An die EM 2015 hat Schröder keine guten Erinnerungen. Zwar war der 23-Jährige der beste deutsche Akteur, im Nachhinein musste er sich allerdings viel Kritik von Seiten der Medien aufgrund seiner egoistischen Spielweise anhören. Sollte sich dieser Vorgang wiederholen und er von Seiten der DBB-Verantwortlichen keine Rückendeckung spüren, droht er mit harten Konsequenzen: „Wenn eine Zeitung negativ über einen Spieler berichtet, dann muss der Verband hinter ihm stehen. Wenn das nicht so ist, bin ich eben in Zukunft raus.“

Für den deutschen Basketball wäre ein Rücktritt von Schröder ein herber Verlust. Der gebürtige Braunschweiger ist nach dem Abschied von Nowitzki das Gesicht der DBB-Auswahl. Die Verantwortlichen werden sicher alles daran setzen, dass sie ihn in Zukunft zufriedenstellen.

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