Brose Bamberg: Trinchieri-Entlassung gibt Mannschaft ein Alibi

Sie ist vorbei: Am Montagabend endete die Ära von Andrea Trinchieri bei Brose Bamberg. Rang zehn in der BBL und eine schlechte Platzierung in der Euroleague brachten den Italiener beim amtierenden deutschen Meister zu Fall. Doch die Entlassung ist fragwürdig, schließlich zeigte Trinchieri in der Vergangenheit mehrfach, welche Qualitäten er als Coach hat.

Dreimal deutscher Meister in drei Jahren, dazu der Pokalsieg 2017, zweitbester Trainer der Vereinsgeschichte – all die Erfolge haben Andrea Trinchieri nun nichts mehr genützt. Seine Entlassung zeigt wieder einmal, wie schnelllebig das Sportgeschäft doch ist. Am Montagabend zogen die Verantwortlichen von Brose Bamberg die Reißleine und beurlaubten den 49-Jährigen.

Keine Rücksicht auf Erfolge

Ganz nachvollziehbar ist die Trennung eigentlich nicht. Denn Trinchieri prägte eine ganze Ära in Bamberg. 2014 kam der Italiener aus Kasan und trat damit das schwere Erbe Chris Fleming, der zuvor mi den Bambergern viermal deutscher Meister wurde. Beeindrucken ließ sich Trinchieri davon aber nicht. Souverän coachte er den Klub aus dem Frankenland zu drei Meisterschaften und einem Pokalsieg. Doch in schweren Zeiten erinnern sich die entscheidenden Leute nur selten an die Verdienste von gestern. Mit der Entlassung des Trainers gab der Vorstand der Mannschaft ein Alibi für die schlechten Leistungen, schiebt die Schuld auf den Coach. Dieses Alibi ist nun Geschichte! Die Spieler müssen Leistungen zeigen.

Schon bei der Entlassung Flemings wurde deutlich, dass in Bamberg nur das Hier und Jetzt zählt. Auch der damalige Super-Coach der Franken wurde nach vier Meisterschaften in sechs Jahren beurlaubt.

Playoffs noch realistisch

Ja, es lief zuletzt bei weitem nicht mehr so gut wie noch in den vergangenen Jahren. Doch trotzdem ist für den Titelverteidiger noch alles drin. Das BBL-System, bestehend aus Hauptrunde und anschließenden Playoffs, lässt es zu, dass die Meisterschaft noch durchaus realistisch ist. So sehen das auch unsere Buchmacher. Sie vergeben für die vierte Bamberg-Meisterschaft in Serie Quote 2,85. Aktuell haben die Franken einen Rückstand von zwei Punkten auf den ersten Playoff-Platz.

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